Kantonsratswahlen 2015: Die CVP

Zurück zur alten Stärke: Mit diesem Ziel zieht die CVP des Kantons Zürich in den Wahlkampf. Das heisst konkret: Vier Sitzgewinne im Parlament und vor allem die Wahl von Silvia Steiner in die Regierung. Gelingen soll dies dank dem bürgerlichen 5er-Ticket mit FDP und SVP.

Wahlgadget der CVP. Ein Schlüsselanhänger. Bild in Lightbox öffnen.

Bildlegende: Was ist der Schlüssel zum Erfolg? Die CVP glaubt an die Kraft der Mitte. Keystone

  • Wähleranteil 2011: 4,9 Prozent (2007: 7,3)
  • Sitze im Kantonsrat: 9 (2007: 13)
  • Wahlslogan: Die Kraft der Mitte

Die Wahlen 2011 waren für die CVP ein Debakel. Ihr einziger Regierungsrat Hans Hollenstein wurde abgewählt und im Parlament verlor die CVP vier von 13 Sitzen. Der Wähleranteil brach um rund einen Drittel ein.

Die Wahlen 2015 stehen deshalb unter dem Motto der Rückeroberung. Mit der Kantonsrätin und Staatsanwältin Silvia Steiner will die CVP wieder Einzug in die Regierung nehmen. Und im Parlament soll die CVP Fraktion wieder von neun auf 13 Köpfe wachsen. Ein ambitiöses Ziel: Denn dazu müsste die CVP ihren Wähleranteil von 4,9 Prozent auf rund 7 Prozent steigern.

Brückenbauerin oder Mehrheitsbeschafferin?

Im Zürcher Kantonsrat ist die CVP bei finanz - und wirtschaftspolitischen Themen eine verlässliche Partnerin der bürgerlichen Parteien FDP und SVP. Insbesondere, seit die CVP Teil des bürgerlichen 5er Tickets ist. Sie selbst sieht sich aber nicht als Mehrheitsbeschafferin, sondern als Brückenbauerin. Oder wie es Präsidentin Nicole Barandun sagt: «Die CVP steht für einen Staat, der dem Tüchtigen die notwendigen Freiräume gewährt, den Schwachen aber schützt.»

Zu den Spitzenreitern zählt die CVP, was die Fraktionsdisziplin angeht. Gemeinsam mit der FDP steht sie an der Spitze aller Parteien im Parlament mit einer Quote von 99,4 Prozent.

(Regionaljournal Zürich Schaffhausen, 17:30 Uhr)