Lehrerin zu werden bleibt in Zürich beliebt

Erneut haben sich mehr Studentinnen und Studenten an der Pädagogischen Hochschule Zürich angemeldet als im Vorjahr. Somit setzt sich der Aufwärtstrend seit dem Jahr 2012 fort.

Eine Lehrerin erklärt einer Schülerin, die an ihrem Pult sitzt, eine Aufgabe. Bild in Lightbox öffnen.

Bildlegende: Der Beruf der Lehrerin erfreut sich nach wie vor grosser Beliebtheit. Keystone

Exakt 774 Personen haben sich für das im Herbst beginnende Studium zur Lehrperson an der Pädagogischen Hochschule Zürich (PH Zürich) eingeschrieben. Das sind wieder mehr als im Vorjahr. Und im Vergleich mit dem Jahr 2012 bedeutet es eine Zunahme um rund 25 Prozent.

Allerdings ist das Interesse je nach Stufe unterschiedlich. Auf der Kindergarten-Stufe haben sich weniger Studenten eingeschrieben als 2015. Einen leichten Rückgang gab es auch für die Ausbildung auf Sekundarstufe. Dagegen stieg die Zahl beim Studiengang Primarstufe um 23 Personen auf 430 an.

Trotz Zunahme droht keine «Lehrerschwemme»

Dass sich insgesamt mehr junge Menschen entscheiden, sich an der PH Zürich einzuschreiben, sei kein Zufall. Rektor Heinz Rhyn erklärt es einerseits mit dem Umzug an den neuen Standort an der Europa-Allee. Er sieht aber noch andere Gründe: «Es ist ein Studium mit einem klaren Berufsbild. Und man hat relativ sichere Anstellungsbedingungen.»

Das werde auch so bleiben, meint Heinz Rhyn. Obwohl die Zahl der angehenden Lehrerinnen und Lehrer in den vergangenen Jahren stetig zugenommen hat, könne man nicht von einer «Lehrerschwemme» sprechen: «Viele Lehrpersonen werden in den nächsten Jahren pensioniert. Ausserdem nimmt die Zahl der Schülerinnen und Schüler im Kanton Zürich in den nächsten Jahren weiter zu.» Die neuen Studentinnen und Stundenten müssen sich also keine Sorgen machen, nach ihrer Ausbildung keine Stelle zu finden.