Leicht weniger Tram- und Busunfälle in Zürich

Das Jahr 2014 war für die Zürcher Verkehrsbetriebe (VBZ) ein «durchschnittliches» Unfalljahr. Insgesamt zählten die VBZ etwas weniger Schadensfälle als im Vorjahr. Noch nicht gefruchtet haben die Bemühungen, die Anzahl der Stopp-Unfälle zu verringern.

Unfallbild aus dem Jahr 1956, wo ein VW-Käfer mit einem Bus der VBZ zusammengestossen ist. Bild in Lightbox öffnen.

Bildlegende: Schon in den 50er-Jahren mit viel weniger Strassenverkehr klöpfte es mal zwischen einem Bus und Auto. ZVG

Die Präventionskampagne zur Vorbeugung von Stopp-Unfällen wirkt noch nicht, wie sich das die VBZ erhofft haben. Obwohl gesamthaft weniger Unfälle auf dem Netz der Verkehrsbetriebe der Stadt Zürich passierten, blieb die Anzahl Stopp-Unfälle mit 213 gleich hoch wie 2013. Von einem Stopp-Unfall ist dann die Rede, wenn sich jemand verletzt, weil das Fahrpersonal abrupt bremsen muss.

Ganz allgemein nahm die Zahl der Unfälle mit Körperverletzung 2014 etwas zu: von 471 auf 490 Fälle. Drei Personen kamen bei Unfällen ums Leben. 2013 gab es vier Unfälle mit tödlichem Ausgang.

Weniger Schadensmeldungen gab es auf dem VBZ-Netz dagegen bei den Kollisionen mit anderen Fahrzeugen. Und auch die Zahl der böswilligen Beschädigungen durch Vandalen ging leicht zurück. Alles in allem gab es im vergangenen Jahr 1669 registrierte Zwischenfälle bei den VBZ, 37 weniger als 2013.