Lichtprojektion lässt das Zürcher Opernhaus einstürzen

Das Opernhaus in rosarot, hellblau und knallgelb; eine Säule, die von einem Speer durchbohrt wird: Ein eindrückliches Licht- und Soundspektakel auf dem Sechseläutenplatz begeistert das Publikum. Eine Verbindung von Sport und Kultur, die funktioniert.

Die Fassade des Opernhauses mit Streifen aus violettem und lila Licht. Bild in Lightbox öffnen.

Bildlegende: Das Zürcher Opernhaus erstrahlt beim Lichtspektakel in allen nur denkbaren Farben. zvg

Es sind optische Täuschungen, die eine Geschichte erzählen sollen: Eine riesige Stoppuhr wandert über das Opernhaus, einzelne Sportarten werden dargestellt und ein Speer durchbohrt eine Säule und lässt das Opernhaus einstürzen. Es ist eine Show aus Licht, Film und Musik. «Lightathletics» heisst die Show, 3-D-Videomapping nennt sich die Kunstform. Sie setzt sich mit Video und der Architektur eines Gebäudes auseinander. Und es scheint, als begänne das Gebäude zu leben.

Kunst und Sport verschmelzen

Ein Zürcher Künstlerteam um Roman Beranek hat die Grossbildprojektion gestaltet. Der Sport und das Opernhaus sollen dabei symbolisch verschmelzen, so der Künstler: «Das zu verweben, war für uns eine Herausforderung». Zu sehen ist die Show während der Leichtathletik-EM jeden Abend bis am Sonntag 17. August. Jeweils um 22 Uhr und 23.15 Uhr.