Martin Waser: «Es braucht die SKOS-Richtlinien unbedingt»

Der Zürcher Sozialvorsteher Martin Waser verteidigt die SKOS-Richtlinien und kritisiert den Austritt von Dübendorf aus der Schweizerische Konferenz der Sozialhilfe. Denn ohne SKOS gebe es keine Grundlagen für die Berechnung der Sozialhilfe.

Martin Waser beantwortet Fragen von Journalisten. Bild in Lightbox öffnen.

Bildlegende: Martin Waser möchte an den SKOS-Richtlinien festhalten. Eine Alternative sieht er in einem Rahmengesetz des Bundes. Keystone

Martin Waser lässt keine Zweifel an seiner Unterstützung für die Schweizerische Konferenz der Sozialhilfe (SKOS). «Ich bin ein starker Vertreter der SKOS-Richtlinien», sagt der SP-Stadtrat gegenüber dem «Regionaljournal Zürich Schaffhausen». Und: «Die Argumentation für den Austritt von Dübendorf finde ich komplett falsch.»

Gesetz als Alternative

Bei einem Austritt sei unklar, was die Grundleistungen für die Sozialhilfe sein sollen. Eine Alternative sieht Martin Waser in einem Rahmengesetz des Bundes. Ein solches wird bald im Ständerat diskutiert.

Die SKOS-Richtlinien sind von einzelnen Gemeinden in die Kritik geraten, weil Soziahilfebezüger zum Teil mehr verdienten wie Leute mit einem sehr niedrigen Einkommen. Die SVP fordert im Kantonsrat deshalb, dass der Kanton Zürich aus der SKOS austritt.

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