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Zürich Schaffhausen «Mathe war nicht von Anfang an da, um Schüler zu quälen»

Ein neues Mathebuch aus Zürich setzt auf Liebeskummer und nächtliche Duelle statt auf Winkel berechnen und Wurzel ziehen. Mit Cartoons und Biographien von Mathematikerinnen und Mathematikern soll es die Zürcher Sekschüler für die Welt der Zahlen begeistern.

Der Zürcher Lehrmittelverlag stellt im neuen Mathematik-Buch «schlau x genau» die Geschichten und Biographien von 15 besonders wichtigen Mathematikerinnen und Mathematikern ins Zentrum. Da geht es dann um Leidenschaft, Liebeskummer und Duelle im Morgengrauen. Denn: Mathe ist mehr als Formeln und Zahlen. Es braucht Menschen, die diese Zahlen und Formeln entdecken.

Diese Menschen stellt das neue Mathematik-Buch «schlau x genau» vor: Vom antiken Griechen Thales von Milet über die geniale deutsche Denkerin Emmy Noether bis zum britischen Code-Knacker Alan Turing. Im Zentrum stehen ihre Geschichten und Biographien, die dazugehörigen Cartoons von Zeichner Ruedi Widmer – und auch ein bisschen Mathematik. Diese ist aber eher Nebensache.

«Mathematik ist eine Erleuchtung»

Geschrieben haben dieses aussergewöhnliche Lehrmittel die Brüder Seibt. Alexander Seibt ist Schauspieler und Drehbuchautor, Constantin Seibt Journalist. Für Constantin Seibt ist klar: «Es ist wichtig zu wissen, dass Mathematik nicht von Anfang an dazu da war, Schüler zu quälen. Sie hatte einen wirklichen Sinn und war eine Erleuchtung für die Menschen.»

Der Winterthurer Zeichner Ruedi Widmer illustriert diese Geschichten mit viel Witz. Es sei eine Annäherung an ein Thema, das für ihn mit schlechten Erfahrungen in der Jugend verbunden gewesen sei. «Es ist fast schon eine Selbsttherapie», lacht er.

Das Buch soll eine Ergänzung zum herkömmlichen Lehrmittel sein, mit dem 264 Seiten-Werk will sich der Zürcher Lehrmittelverlag auch auf dem Lehrmittel-Markt behaupten können.

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