Mehr zahlbare und ökologische Wohnungen für Zürich

Am 3. März stimmt die Bevölkerung der Stadt Zürich über eine vierte Stiftung ab, die gemeinnützige Wohnungen bauen soll. Kosten: 8 Millionen Franken pro Jahr.

Fassade eines Wohnblocks Bild in Lightbox öffnen.

Bildlegende: Die Zürcher Wohnsiedlung Brunnenhof wurde ebenfalls von einer städtischen Stiftung erstellt. zvg

Wohnbauförderung hat in der Stadt Zürich eine lange Tradition. In der Stadt gibt es heute drei Stiftungen, die günstige Wohnungen anbieten; für kinderreiche Familien oder ältere Menschen. Ein Viertel der Wohnungen in Zürich gelten als gemeinnützig.

Nun hat die Grüne Partei mit einer Volksinitiative eine vierte Stiftung angeregt. Das Ziel ist, noch mehr zahlbare Wohnungen auf ökologisch vorbildliche Weise zu bauen. Konkret soll die Stiftung einfache Wohnungen zum Selbstkostenpreis vermieten.

Bauland ist Mangelware

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Parolenspiegel

Stiftung für bezahlbare und ökologische Wohnungen:

Ja: SP, Grüne, CVP
Nein: FDP

Vorgesehen ist, dass die Stiftung mit einem Grundkapital von 80 Millionen Franken ausgestattet wird. Dies würde das Budget der Stadt mit acht Millionen Franken im Jahr belasten.

Eine Minderheit des Zürcher Gemeinderates erachtete es in der Debatte als nicht realistisch, dass die geplante Stiftung zusätzliche Wohnungen überhaupt erstellen kann. Es fehle an Bauland, was die Stiftung unnötig mache, argumentierten die Gegner der Initiative.

Für die Mehrheit des Zürcher Parlaments war aber klar, dass die Initiative dennoch ein weiterer Schrtitt sein könne, um zwei Anliegen umzusetzen: mehr gemeinnützige Wohnungen und die 2000-Watt-Gesellschaft.