Mehrere Verhaftungen nach Tötungsdelikt in Küsnacht

Im August wurde ein Frau tot in ihrem Haus in Küsnacht aufgefunden. Nun hat die Zürcher Staatsanwaltschaft mehrere Personen verhaftet. Sie stehen unter Verdacht, die 73-jährige Frau getötet zu haben.

Die Frau lebte allein in einem Einfamilienhaus in Küsnacht. Am Sonntag, 21. August, wurde sie dort von Angehörigen tot aufgefunden. Inzwischen seien mehrere Personen verhaftet worden, wobei das Zwangsmassnahmengericht Haft anordnete.

Staatsanwalt Matthias Stammbach sagt gegenüber dem «Regionaljournal»: «Die Verhaftungen erfolgten in den letzten Tagen.»

Wie viele Verdächtige genau festgenommen wurden, wollte Stammbach nicht sagen: «Ich kann lediglich bestätigen, dass es sich um mehrere Personen handelt.»

Mit der Karte der Toten Geld abgehoben

Die Staatsanwaltschaft hat gegen die Verhafteten ein Verfahren wegen vorsätzlicher Tötung und Vermögensdelikten eingeleitet. Die Staatsanwaltschaft geht davon aus, dass mehrere Täter «mit körperlicher Gewalt derart auf die Frau einwirkten, dass sie an den Folgen verstarb», so Matthias Stammbach.

Weiter konnte konnte nachgewiesen werden, dass die mutmasslichen Täter nach dem Tod der Frau mit Bankkarten der Verstorbenen Geld abgehoben haben. Die Staatsanwaltschaft stützt sich dabei auf Ergebnisse des Instituts für Rechtsmedizin der Universität Zürich, des Forensischen Instituts sowie auf Ermittlungen der Zürcher Kantonspolizei.