Mit der Seilbahn ins Kürbisland

Die Jucker Farm AG in Seegräben will ihre Verkehrsprobleme mit einer Seilbahn vom Bahnhof Aathal nach Seegräben lösen. Damit soll der Kürbis- und Erlebnisbauernhof besser mit dem öffentlichen Verkehr erschlossen werden. Die Gemeinde Seegräben begrüsst diese Idee.

Marktbesucher stehen vor einem Stand voller Kürbisse. Bild in Lightbox öffnen.

Bildlegende: Die Kürbisausstellungen locken jeweils viel Publikum an. Keystone

Besonders an den Wochenenden im Herbst wird das kleine Seegräben am Pfäffikersee regelmässig vom Verkehr überrollt. Grund sind die Kürbisausstellungen im Erlebnisbauernhof der Familie Jucker. Nun will Mitinhaber Martin Jucker dieses Problem lösen: Mit einer Seilbahn vom Bahnhof Aathal nach Seegräben, wie er gegenüber der Neuen Zürcher Zeitung bestätigt. Damit soll der Bauernhof besser mit dem öffentlichen Verkehr erschlossen werden.

Eine Seilbahn kommt billiger

Heute transportiert ein Shuttle-Bus die Besucherinnen und Besucher vom Bahnhof Aathal auf den Bauernhof. Diesen Busbetrieb auszubauen ist für den Hof-Betreiber Martin Jucker keine Alternative. «Der Bus fährt nur, wenn die Jucker Farm AG diesen finanziert, der Ausbau des Busbetriebes kommt viel zu teuer», sagt Martin Jucker gegenüber dem «Regionaljournal Zürich Schaffhausen». Ausserdem geht der Erlös der Bus-Tickets an die ZVV, bei der Seilbahn könnte Jucker Farmart selbst kassieren.

Die Idee mit der Seilbahn kommt an

Martin Jucker rechnet mit Kosten in der Höhe von mehreren Millionen Franken. Bis die Seilbahn bewilligt, finanziert und gebaut ist, dürfte es jedoch etwa zehn Jahre dauern. Auch wenn noch keine Details bekannt sind, die Gemeindepräsidentin von Aathal-Seegräben Marlies Schmalzl begrüsst die Pläne. Eine Seilbahn würde die Verkehrsprobleme in der Gemeinde massiv entschärfen. In einem nächsten Schritt soll das Projekt beim Kanton eingereicht werden.