Wahlen Stadt Schaffhausen Mögliche Wahlfälschung in Schaffhausen? Stadt sagt Nein

92 Wahlzettel, die genau gleich ausgefüllt waren, jedoch in unterschiedlichen Handschriften, wurden bei den Wahlen zum Stadtparlament Schaffhausen eingeworfen. Das sei erklärbar, sagt der Stadtrat und geht nicht von Wahlbetrug aus.

Ein Mann und eine Frau halten einen Stapel Packete, daneben eine Wahlurne. Bild in Lightbox öffnen.

Bildlegende: Ein Teil der auffälligen Wahlzettel kam per Post, der andere wurde an der Urne eingeworfen. Keystone

Das Wichtigste in Kürze:

  • Die Stadtkanzlei erhielt auffällig viele freie, das heisst nicht vorgedruckte Listen.
  • Sie alle enthielten die Listennummer 2 (SP) und zweimal den Namen desselben Kandidaten.
  • Die 92 Wahlzettel wiesen unterschiedliche Handschriften auf.
  • Der Kandidat hatte intensiv Flyer verteilt, auf denen er mit seinem Namen und der Listennummer Werbung gemacht hatte.
  • Das Wahlbüro wurde auf die auffälligen Wahlzettel aufmerksam und klärte die Umstände ab.
  • Stadtpräsident Peter Neukomm und seine Kollegen im Wahlbüro kamen zum Schluss, dass es sich nicht um Wahlbetrug handelte, wegen der unterschiedlichen Handschriften und der Flyer.