Nächtliche Landung in Zürich kostet fast 14'000 Franken

In der Nacht auf den 26. Dezember wurde gleich für drei Maschinen aus Katar das Nachtflugverbot in Kloten aufgehoben – wegen eines medizinischen Notfalls, hiess es. Als sich herausstellte, dass es lediglich ein Beinbruch war, wuchs die Empörung. Nun steht fest, was der Scheich zahlen muss.

Der frühere Emir von Katar, Scheich Hamad bin Khalifa al-Thani, spricht bei einem Tennisturnier 2014 in Katar mit seiner Enkelin. Bild in Lightbox öffnen.

Bildlegende: Hat sich ein Bein gebrochen: Der frühere Emir von Katar – hier im Bild 2014 auf einem Tennisturnier mit seiner Enkelin. Keystone/Archiv

In der Nacht auf den 26. Dezember liess sich der frühere Emir von Katar nach
Zürich fliegen – wegen eines «medizinischen Notfalls», wie es hiess. Die Luftwaffe erteilte drei Maschinen trotz Nachtsperre eine Landeerlaubnis. Als sich herausstellte, dass der Emir sich das Bein gebrochen hatte, war die Empörung gross.

Nun steht fest, was die nächtliche Aktion gekostet hat: Der Flughafen hat dem Scheich eine Rechnung von 13'940 Franken ausgestellt. Eine Sprecherin bestätigte die entsprechende Meldung des «SonntagsBlick».

7090 Franken wurden demnach für den Airbus 340 fällig, der nach Mitternacht landete, 4580 Franken für den A330 und 2270 Franken für den A319. «In den Kosten eingeschlossen sind die Landegebühr, die zusätzliche Lärmgebühr, die Emissionsgebühr und die Parkgebühr pro Tag», sagte die Sprecherin. Hinzu kommen noch knapp 30 Franken Flughafengebühr pro Passagier.