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Legende: Audio Das Spital Männedorf arbeitet enger mit dem Unispital Zürich zusammen. abspielen. Laufzeit 02:42 Minuten.
Aus Regionaljournal Zürich Schaffhausen vom 14.05.2019.
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Partnerschaft wird erweitert Männedorf rückt mit dem Spital näher an Zürich

Um die Versorgung der rechten Seeseite zu stärken, arbeiten das Spital Männedorf und das Unispital enger zusammen.

Die Zusammenarbeit zwischen dem Spital Männedorf und dem Universitätsspital Zürich besteht bereits seit Jahren, nun soll sie in verschiedenen Bereichen ausgebaut werden. Angestrebt werde eine Partnerschaft auf Augenhöhe, teilen die Spitäler in einer gemeinsamen Mitteilung mit. Synergien sollen stärker genutzt werden, um die medizinische Betreuung und Behandlung am rechten Seeufer zu stärken und die Qualität zu verbessern.

Bewährtes erweitern, Synergien nutzen

Die heutige Partnerschaft der beiden Spitäler umfasst bereits zahlreiche Fachbereiche, zum Beispiel die Bauchchirurgie. In diesem Bereich führt ein Team des Universitätsspitals Zürich bereits Eingriffe am Spital Männedorf durch, die Vor- und Nachbehandlung erfolgt auf Wunsch des Patienten entweder in Zürich oder in Männedorf. Diese Form der patientenorientierten Gesundheitsversorgung solle nun in weiteren Fachbereichen etabliert werden, heisst es in der Mitteilung weiter.

Die Partnerschaft nach Arbeitsfeldern

Bestehende ZusammenarbeitGeplante Zusammenarbeit
PflegeBrustzentrum
ViszeralchirurgieZusätzliche Gebiete der Viszeralchirurgie
GeburtshilfeGastroenterologie
Diagnostische und Interventionelle RadiologieDermatologische Chirurgie
AngiologieOphtalmologie
OnkologieKardiologie
Neurologie
Infektionskrankheiten und Spitalhygiene
Hämatologie
Pathologie

Die enge Zusammenarbeit der beiden Spitäler soll sich nicht nur auf Behandlung und Betreuung beziehen, sondern auch auf Aus- und Weiterbildung. So werden beispielsweise Rotationsangebote bei Assistenzärzten eingeführt. Damit – das sei das Ziel der beiden Spitäler – soll die Attraktivität der beiden Partner auf dem Arbeitsmarkt gefördert werden. Dies sei beim herrschenden Fachkräftemangel ein wichtiger Wettbewerbsvorteil.

Das Bekenntnis zur Kooperation der beiden Spitäler soll zudem mit einer Minderheitsbeteiligung des Universitätsspitals am Spital Männedorf bekräftigt werden. «Es geht um eine langfristige, nachhaltige Zusammenarbeit. Und mit der Beteiligung schaffen wir für beide Seiten Sicherheit», erläutert Martin Waser, Spitalratspräsident des Universitätsspitals, in der Medienmitteilung. Die Aktionärsgemeinden seien informiert und würden diesen Schritt begrüssen. Die entsprechenden Verträge würden ausgearbeitet und den zuständigen Gemeindeorganen und dem Regierungsrat zur Genehmigung unterbreitet.

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