Politisch wie schon lange nicht mehr

«Flucht», «Migration» und «Heimat», aber auch «Widerstand»: Das sind die grossen Themen am diesjährigen Zürcher Theaterspektakel auf der Landiwiese.

Besucher und Besucherinnen stehen in einer Schlange vor einem Gebäude Bild in Lightbox öffnen.

Bildlegende: Lockere Atmosphäre und ernsthafte Produktionen - ein Markenzeichen des Zürcher Theaterspektakels. Keystone

Auch die 37. Ausgabe des Zürcher Theaterspektakels bringt die Welt nach Zürich. Das Programm umfasst rund 50 Produktionen von Theater über Tanz bis Zirkus und Musik. Während der Festivalzeit kommen Theaterstücke aus unterschiedlichsten Regionen auf die Bühnen.

Der thematisch rote Faden durch das Festival sind der Krieg und seine Folgen. Auch der Schweizer Regisseur Milo Rau thematisiert in seiner Produktion «Empire» Migration und Flucht. In seinem Stück kommen Flüchtlinge zu Wort, die in den letzten Monaten nach Europa gekommen sind.

Schmerz, aber auch Freude der Migration

Einen anderen, fröhlicheren Aspekt der Migration zeigt die albanische Sängerin Elena Duni, die seit Jahren in Zürich wohnt. In ihrem Solostück «Aufbrechen» singt Elena Duni neun Lieder in neun Sprachen. Diese erzählen davon, dass Migration mit Schmerz, aber auch mit Freude verbunden sein kann.