Roboter und Weltraumprojekte auf dem Innovationspark Dübendorf

Im nächsten Januar ziehen die ersten Forscher in den Innovationspark in Dübendorf. In den leeren Hangars des ehemaligen Militärflugplatz Dübendorf tüfteln künftig Wissenschafter in den Bereichen Robotik, Mobilität und Raumfahrt.

Ein Prospekt mit dem Titel «Innovationspark Zürich». Bild in Lightbox öffnen.

Bildlegende: Bald zieht Leben ein auf dem Gelände in Dübendorf. Keystone

Ein erster Teil des Innovationsparkes auf dem Flugplatz Dübendorf wird bereits im kommenden Sommer seine Tore öffnen: Beim Eingang wird ein Pavillon aufgestellt, in dem eine Ausstellung über das Grossprojekt, ein Café und die Büros der Parkbetreiber untergebracht sind. Bereits im Januar sollen erste Forschungs- und Entwicklungsteams in den Park einziehen.

Visualisierung des Pavillons. Bild in Lightbox öffnen.

Bildlegende: So soll er aussehen, der Pavillon am Eingang des Parks. zvg

Ein ungeduldiger ETH-Präsident

Zur Freude von Lino Guzella, Präsident der ETH. Er kann es kaum erwarten, dass das Leben in den Innovationspark einzieht: «Ich war schon als Kind ungeduldig und bin es noch heute. Nun haben wir einen Punkt erreicht, an dem wir bald etwas Konkretes sehen werden in Dübendorf.»

Und zwar sollen ab Januar erste Forscher in die alten Hangars einziehen und in den Bereichen Robotik, Mobilität und Raumfahrt tüfteln.

Luftwaffe muss umziehen

Später werden dann die alten Hangars umgebaut und den Anforderungen als Forschungsstandort angepasst. Völlig freie Hand haben die Parkbetreiber allerdings nicht: Die Flugzeughallen sind denkmalgeschützt.

Platz machen muss die Luftwaffe. Sie wird in den kommenden Jahren in den nördlichen Teil des Militärflugplatzes umziehen. Die Betreiber rechnen damit, dass ab 2020 erste Neubauten auf den Baufeldern vor den ausrangierten Hangaren gebaut werden können.

Carmen Walker Späh: «Nichts überstürzen»

Weniger ungeduldig als Lino Guzzella zeigte sich am Freitag FDP-Regierungsrätin Carmen Walker Späh. Sie möchte den Park Schritt für Schritt füllen: «Es wird nichts auf Vorrat gebaut. Sondern wenn ein Bedürfnis vorhanden ist, versuchen wir dieses zu erfüllen.»

Ende August hatte der Bundesrat den kantonalen Richtplan zum Innovationspark Zürich genehmigt und damit grünes Licht für dieses Grossprojekt erteilt. Der Kanton Zürich übernimmt vom Bund in einer ersten Etappe 38 Hektaren Fläche im Baurecht. Der gesamte Park soll dereinst 70 Hektaren gross werden.