Wettlauf gegen die Zeit Schaffhauser Fussballstadion fehlt noch immer die Bewilligung

Am 25. Februar soll das Eröffnungsspiel des FC Schaffhausen in seinem neuen Zuhause, dem Fussballstadion im Herblingertal, steigen. Doch die Verantwortlichen warten weiter auf eine Freigabe. Das Verkehrs- und Sicherheitskonzept hat noch nicht überzeugt.

Spieler des FC Schaffhausen beim Schneeräumen als Trainingseinheit. Bild in Lightbox öffnen.

Bildlegende: Fürs Training reicht es schon mal. Der Knackpunkt ist die Beförderung der Fans ab der Bahnhaltestelle Herblingen. SRF

Albin Siegrist weiss, was noch alles verbessert werden muss, damit das neue Fussballstadion in Betrieb genommen werden kann. Er ist Chef der Schaffhauser Baupolizei und macht sich keine Illusionen: «Es wird langsam knapp.»

Zu wenige Treppen führen von den Perrons ins Freie

Der grösste Knackpunkt: Die kleine Bahnstation Herblingen hat noch zu wenige Treppenaufgänge, um die Fans innert kurzer Zeit vom Bahnhof weg zum Stadion zu befördern. Um die zusätzlichen Treppen anzubringen, braucht es jedoch unter anderem auch eine Bewilligung der Deutschen Bahn und das Bundesamt für Verkehr muss den Bau abnehmen.

«  Wir halten die Wege so kurz wie möglich. »

Albin Siegrist
Chef Schaffhauser Baupolizei

Erst dann kann Albin Siegrist den Spielbetrieb offiziell bewilligen. Doch dies sei trotz des engen Zeitplans noch immer möglich. Möglich, aber alles andere als gesichert.

Deshalb arbeiten die Verantwortlichen im Hintergrund bereits an einem Plan B. Denn eines gilt es unter allen Umständen zu vermeiden: Eine Verschiebung der Stadioneröffnung am 25. Februar und die Verlegung des ersten Heimspiels des FC Schaffhausen in der Rückrunde.