Schaffhauser Stadion: Umstrittene Baurechtsvariante ist vom Tisch

Beim geplanten FCS-Park im Herblingertal sieht es danach aus, als ob man eine weitere Hürde aus dem Weg geräumt hat. Die Stadt rückt von ihrer Idee, das Land selbst zu kaufen, ab. Stattdessen will sie dem Stadion-Initianten und FCS-Präsidenten Aniello Fontana einen Beitrag à fonds perdu bezahlen.

Bautafel im Herblingertal, das auf das künftige Stadion hinweis. Bild in Lightbox öffnen.

Bildlegende: Hier im Schaffhauser Herblingertal soll das neue Fussballstadion entstehen. SRF

Es ist eine Unterstützung, wie sie die Stadt auch dem Hallensportzentrum Schaffhausen gewähren will: Sie verzichtet auf einen Landkauf und die Vergabe im Baurecht, zahlt dem Initianten Aniello Fontana aber einmalig zwei Millionen Franken.

Darauf hat man sich in der Geschäftsprüfungskommission GPK des Parlaments verständigt. Die Risiken für die Stadt und der Widerstand wären bei einer Landabgabe im Bauchrecht zu gross gewesen.

Aniello Fontana ist mit den jetzigen Plänen einverstanden: «Es war ja die von mir favorisierte Lösung», sagt er im «Regionaljournal Zürich Schaffhausen».

Nun soll es rasch vorwärts gehen: am 16. September kommt die Vorlage ins Parlament. Da die GPK einstimmig für die jetzige Lösung ist, ist auch nicht mit grossem Widerstand oder einem Referendum zu rechnen. Fontana will möglichst im Oktober mit dem Bau des Stadions beginnen.