Zum Inhalt springen
Inhalt

Zürich Schaffhausen Schlaflose Nächte über der Tastatur

Rund 500 Computer-Programmierer treffen sich am Wochenende in Zürich zum zweiten «Hack Zurich». Ein Marathon mit Spezialisten und Entwicklern, die an neuen Apps und Programmen tüfteln.

Legende: Audio Interview mit Mitorganisator Jonathan Isenring (2.10.2015) abspielen. Laufzeit 05:27 Minuten.
05:27 min

Das Interesse am zweiten Hackathon in Zürich war riesig. Mehr als 1200 Computerfreaks aus aller Welt haben sich innerhalb von nur zwei Wochen beworben. Effektiv teilnehmen können aber nur rund 500 Programmierer, Entwickler und andere Computerspezialisten aus Amerika, Indien und Deutschland. Rund 40 Prozent der Teilnehmer kommen aus der Schweiz. Während 40 Stunden tüfteln sie rund um die Uhr an neuen Programmen oder Apps für Computer und Smartphones.

Pizza und Banane

Gearbeitet wird im Auditorium vom Technopark in Zürich West. An langen Tischen, immer in Zweier- oder Vierer-Gruppen. Kurz vor dem Start stapeln sich T-Shirts und Kartonschachteln auf den Tischen. Später werden es Pizzaschachteln, Energydrinks und Bananenschalen sein. «Das Klischee muss ja etwas bedient werden», schmunzelt Mitorganisator Jonathan Isenring.

Am Sonntagabend wird das beste Produkt prämiert. Was danach damit geschieht, ist den Teilnehmern selbst überlassen. Viele wollen einfach Spass haben, erklärt Jonathan Isenring, andere gründen ein Start-up, so wie der Gewinner vom ersten Hackathon in Zürich. Und viele würden ihre Entwicklung auch in den App-Store bringen und online weiterentwickeln.

Keine wichtigen News verpassen

Erhalten Sie die wichtigsten Nachrichten per Browser-Push-Mitteilungen.

Push-Benachrichtigungen sind kurze Hinweise auf Ihrem Bildschirm mit den wichtigsten Nachrichten - unabhängig davon, ob srf.ch gerade geöffnet ist oder nicht. Klicken Sie auf einen der Hinweise, so gelangen Sie zum entsprechenden Artikel. Sie können diese Mitteilungen jederzeit wieder deaktivieren.

1 Kommentar

Navigation aufklappen Navigation zuklappen

Sie sind angemeldet als Who ? (whoareyou) (abmelden)

Kommentarfunktion deaktiviert

Uns ist es wichtig, Kommentare möglichst schnell zu sichten und freizugeben. Deshalb ist das Kommentieren bei älteren Artikeln und Sendungen nicht mehr möglich.

  • Kommentar von Martin Ebnöther (ventilator@semmel.ch)
    Hier noch die andere Seite der Hackathons, ein Artikel über deren Kommerzialisierung und den Niedergang der damit verbundenen Hackerkultur: https://medium.com/@folz/selling-out-and-the-death-of-hacker-culture-fec1f101b138
    Ablehnen den Kommentar ablehnen