Technorama mit Rekordmarke So viele Besucher wie noch nie, aber noch nicht genug

281'427 Eintritte: Das Technorama in Winterthur hat im Jahr 2016 einen neuen Besucherrekord erzielt. Damit gibt sich das «Swiss Science Center» aber nicht zufrieden. Es will weiter wachsen, unter freiem Himmel.

Eine Gruppe von Kindern in weissen Kitteln blicken auf eine Zange über einer Flamme. Bild in Lightbox öffnen.

Bildlegende: Bei Schulklassen bleibt das Technorama ein Fixpunkt und soll die Kinder für Wissenschaft begeistern. zvg (Technorama)

Erstmals war das Museum während des ganzen Jahres auch am Montag geöffnet. Als zweiten Grund für das Rekordergebnis nennt das Technorama selber das schlechte Wetter im ersten Halbjahr 2016.

Fast die Hälfte aus Zürich und Schaffhausen

44 Prozent der Museumsgäste kamen aus den Kantonen Zürich und Schaffhausen. Weitere 34 Prozent stammten aus der übrigen Deutschschweiz, 8 Prozent aus der Romandie und dem Tessin. Die restlichen 14 Prozent der Besucherinnen und Besucher reisten aus dem Ausland an – hauptsächlich aus Deutschland.

Sehr beliebt ist das Technorama nach wie vor bei den Schulen. Insgesamt 60'545 Schülerinnen und Schüler besuchten das Museum mit ihrer Klasse. 70 Prozent kamen aus Schweizer Schulen. Weiter zugelegt haben dabei die Besuche aus der Westschweiz: Die Zahl stieg von 3267 im Jahr 2015 auf 4326 Schülerinnen und Schüler an.

Millionen für den Park

Damit die Besucherzahlen auch in den nächsten Jahren weiter steigen, will das Technorama seinen Aussenbereich aufwerten. Im Park sollen Experimente im Freien durchgeführt werden können. So soll das Museum «eine attraktive Freizeiteinrichtung bei schönem Wetter» sein, so Roy Schedler, Mediensprecher des Technorama.

Für seine Pläne benötigt das Museum 15 Millionen Franken. Die Stadt Winterthur hat im November einem Kredit von 1,1 Millionen Franken zugestimmt. Der Rest soll aus dem Lotteriefonds sowie von Stiftungen und Spendern zusammenkommen. Wenn das alles klappt, soll der neue Park im Jahr 2021 für die Besucherströme geöffnet werden.