Stadtgärtnerei und Forstbetrieb heissen neu Stadtgrün Winterthur

Mit der Fusion der beiden Bereiche will die Stadt Winterthur jährlich 250'000 Franken sparen. Leiter des neuen Verwaltungsbereiches ist der bisherige Stadtforstmeister Beat Kunz. Er soll zusammen mit 140 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern die Gartenstadt Winterthur weiter entwickeln.

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Bildlegende: Die Blumenrabatten in der Stadt und die Eichen im Wald werden in Winterthur künftig von den gleichen Leuten verwaltet. Keystone (Montage SRF)

Die Zusammenführung der beiden Bereiche hatte der Stadtrat im Dezember 2014 beschlossen. Seit Anfang Jahr ist die Fusion abgeschlossen. Durch die Zusammenlegung der Leitung, der finanziellen Führung, des Einkaufs, der Werkstätten und der Logistik sowie der Sekretariate verspricht sich der Stadtrat Einsparungen in der Höhe von 250'000 Franken. Man habe die Fusion der beiden Bereiche bislang ohne Entlassungen umsetzen können, erklärt Stadtrat Matthias Gfeller gegenüber dem «Regionaljournal».

Die ganze Natur unter einem Dach

Stadtgrün Winterthur ist künftig verantwortlich für sämtliche Park- und Grünanlagen, Bäume und Rabatten auf den Strassen, die Naturschutzgebiete, die Friedhöfe mit dem Krematorium, den Wildpark Bruderhaus und die ausgedehnten Wälder, die der Stadt gehören. Die 140 Angestellten sollen sich um die Pflege und Entwicklung all dieser Frei- und Lebensräume kümmern.

Freiwillige gesucht

Das Hauptziel sei, die Qualität zu halten. Dabei soll auch die Bevölkerung im Rahmen von Freiwilligenarbeit mit einbezogen werden, wie dies mit dem Projekt «Winti-Ranger» in der Waldpflege schon mit Erfolg geschehe, erklärt Gfeller. Die Stadt wolle nun auch das Gespräch mit den Quartiervereinen suchen und abklären, ob die Vereine bereit wären, einen Teil der Pflege der Grünanlagen in den Quartieren zu übernehmen.

Für Gfeller ist aber klar, dass die Stadt im Bereich der Grün- und Erholungsräume in den nächsten Jahren weniger neue Projekte anreissen kann, als in den letzten Jahren.