Startschuss für Winterthurs Datenautobahn

In Winterthur-Wülflingen beginnen die Bauarbeiten für das neue Glasfasernetz. Bis 2017 soll Winterthur ein flächendeckendes Netz erhalten. Die Stadt verspricht: Die Grabarbeiten werden sich in Grenzen halten.

«Eine moderne Stadt kommt heute ohne Glasfasernetz nicht mehr aus», sagt der zuständige Winterthurer Stadtrat Matthias Gfeller. Das Stadtwerk Winterthur baut deshalb nach dem OK des Stimmvolkes in Zusammenarbeit mit der Swisscom ein flächendeckendes Glasfasernetz. 

In den Kabelkanal blasen

Am Montag begannen nun in Wülflingen die Bauarbeiten. «Die Grabarbeiten halten sich in Grenzen, da viele Liegenschaften schon mit einem Kabelkanal erschlossen sind, in dem noch freier Platz für die Glasfaser ist», schreibt die Stadt in ihrer Medienmitteilung. In diesen Kabelkanal würden die Glasfasern reingeblasen, erklärt Stadtrat Matthias Gfeller.

«Die Glasfasern können über mehrere hundert Meter von einem in den nächsten Schacht verlegt werden, ohne dass es eine Baugrube braucht.» Dennoch werde es für die Feinverteilung Baustellen geben, zum Teil auch durch Vorgärten. «Wir werden die Feinplanung aber möglichst schonend umsetzen», verspricht Matthias Gfeller.

Ein Glasfaserkabel vor schwarzem Hintergrund. Bild in Lightbox öffnen.

Bildlegende: Ab 2017 sollen 95 Prozent der Winterthurer Zugang zum Glasfasernetz haben. Colourbox

In den Quartieren Mattenbach und Seen sind die Bauarbeiten bereits abgeschlossen. Das Glasfasernetz wird nun überprüft. Ab Juni sollen die Anwohnerinnen und Anwohner informiert werden. Bis 2017 sollen 95 Prozent der Liegenschaften erschlossen sein. Dann können die Kundinnen und Kunden aus den Angeboten von neun sogenannten Service-Providern auswählen können.