Tamedia will digital durchstarten

Das Zürcher Verlagshaus Tamedia holt sich Experten, um im digitalen Geschäftsfeld noch stärker zu wachsen. Der neu gegründete Beirat für digitale Entwicklung soll Inputs bringen für die digitale Zukunft der Tamedia.

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Bildlegende: Das Tamedia-Verlagshaus in Zürich. Keystone

Dem Beirat gehört zum Beispiel Markus Gross an, Professor für digitale Medientechnologie an der ETH Zürich. Mathias Müller von Blumencron, ehemaliger Co-Chefredaktor von «Der Spiegel» und jetzt Chefredaktor Digitale Medien der «Frankfurter Allgemeinen Zeitung» ist ein weiteres Mitglied des Gremiums, das sich dreimal jährlich treffen soll.

Es sind alles Experten aus dem Digitalbereich. Sie sollen Trends und neue digitale Geschäftsfelder frühzeitig erkennen, wie Tamedia-Sprecher Christoph Zimmer erklärte: «Dabei geht es um die digitale Verbreitung unserer klassischen News-Inhalte, aber auch um neue Geschäftsfelder wie Internetplattformen, in die wir investieren wollen.»

Tamedia, die unter anderem den "Tages-Anzeiger" und die "SonntagsZeitung" herausgibt, macht derzeit einen Fünftel seines Umsatzes mit dem Bereich digital. Dieser Anteil soll in den nächsten Jahren noch wachsen.