Trotz Fanprotest: Kloten Flyers bleiben bei ihrer Ticketpolitik

Mit einer Petition haben die Kloten-Fans vor den Sommerferien gegen das neue Preissystem des Eishockey-Clubs protestiert. Erreicht haben sie damit nichts. Aber die Flyers spüren durchaus die Folgen - sie verkaufen weniger Saisonkarten als im letzten Jahr.

Saisonkarte der Kloten Flyers. Bild in Lightbox öffnen.

Bildlegende: Teurer und für weniger Spiele: Saisonkarte der Kloten Flyers. Facebook Kloten Flyers

Gross war die Aufregung unter den Eishockey-Fans, als die Kloten Flyers ihre neue Preisgestaltung bekannt gaben. Mit einer Petition wehrten sich die Fans dagegen, dass die Saisonkarte nur noch für die Qualifikationsspiele gültig ist, hingegen nicht mehr für allfällige Playoff-Partien. Die Fans sammelten 1700 Unterschriften, die sie im Juli Geschäftsführer Matthias Berner überreichten.

Vorverkauf läuft schlechter

Dieser hat Verständnis für den Ärger der Fans. An den Preisen aber will er nicht rütteln, wie er auf Anfrage des «Regionaljournals» erklärt: «Wir haben in den letzten drei Jahren sehr schlechte Geschäftsergebnisse erzielt, und müssen an allen Ecken und Enden arbeiten, um in Zukunft besser zu wirtschaften.»

Zwar verkaufe man derzeit weniger Saisonkarten als im Vorjahr: «Dies hat aber vermutlich nicht nur mit den neuen Preisen zu tun, sondern auch mit der Tatsache, dass die Fans mit unserer Leistung in der letzten Saison unzufrieden waren.»

Zeigten die Spieler in der kommenden Saison eine überzeugendere Leistung, dann werde auch der Kartenverkauf steigen, ist Berner überzeugt. Die Kloten Flyers starten am 11. September in die neue Saison, mit einem Heimspiel gegen Biel.