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Zürich Schaffhausen Trotz Patientenrekord: Stadtspital Waid macht rückwärts

Die sogenannten Fallpauschalen sind zu tief. Das kritisiert das Zürcher Stadtspital Waid und bezieht sich dabei auf die Kosten, welche bei hochbetagten und mehrfach erkrankten Patienten anfallen. Die Folge: Das Spital hat 2014 ein Minus von 10,3 Millionen Franken erwirtschaftet.

Gänge des Waidspitals mit dem seit 2011 eröffneten Lichthof.
Legende: Auch die Patienten der Akutgeriatrie blieben im Schnitt nur noch 20 Tage im Spital. Keystone

Die Jahresbilanz des Zürcher Stadtspital Waid fällt zwiespältig aus. Die Rechnung schliesst mit einem Fehlbetrag von 10,3 Millionen Franken. Dieser ist allerdings tiefer als die budgetierten 18,4 Millionen. Das bessere Resultat begründet die Spitalleitung mit den gestiegenen Fallzahlen bei gleichbleibendem Aufwand. So hat das Spital im vergangenen Jahr erneut mehr stationäre und ambulante Patientinnen und Patienten behandelt.

Patienten bleiben weniger lang im Spital

Bei der Zahl der stationären Patienten verzeichnete das Waidspital mit 9434 Personen gar einen Rekord. Dieser sei möglich geworden dank kürzerer Aufenthalte in allen Kliniken. So blieben auch die Patientinnen und Patienten in der Akutgeriatrie weniger lang im Spital (20,6 Tage). Hier hat sich laut Mitteilung die Dauer in den letzten 15 Jahren praktisch halbiert.

Nicht zufrieden ist die Spitalleitung mit der Abgeltung der Kosten über die Fallpauschale, genannt DRG. Diese sei bei hochbetagten, mehrfach Erkrankten «nach wie vor ungenügend». Das Waidspital setze sich deshalb auf verschiedenen Ebenen dafür ein, dass die Fallschwere bei diesen Geriatrie-Fällen besser berücksichtigt werde.

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