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Zürich Schaffhausen Überfälle an Silvester: Zürcher Polizei setzt Arbeitsgruppe ein

Nicht nur in deutschen Städten wurden Frauen an Silvester begrabscht und bestohlen: Bei der Stadtpolizei Zürich meldeten sich mehrere Frauen, die in Zürich ähnliche Erfahrungen machten. Nun überprüft die Polizei alle Anzeigen aus der Silvesternacht noch einmal genau.

Eine Menschenmenge steht auf einem Platz, im Hintergrund ein Vulkan.
Legende: Diebstähle und sexuelle Belästigungen kamen während der Silvesternacht auch in Zürich vor. Keystone

Die Stadtpolizei spricht von einem «neuen Phänomen», das in Zürich bisher nicht bekannt gewesen sei. Im Zug der Abklärungen habe sich gezeigt, dass mindestens zwei Frauen von einer Gruppe von Männern massiv sexuell belästigt wurden.

Wie die Stadtpolizei auf Anfrage des «Regionaljournals Zürich Schaffhausen» mitteilt, sei mittlerweile eine spezielle Arbeitsgruppe eingesetzt worden, welche sämtliche Vorfälle in der Silvesternacht noch einmal genau überprüft.

Konkret wird diese Gruppe alle 70 Anzeigen, die an Silvester wegen Diebstahls eingegangen sind, ein weiteres Mal unter die Lupe nehmen. Alle Opfer werden befragt, ob diese auch sexuell belästigt wurden.

Marco Cortesi, Sprecher Stadtpolizei: «Es stehen mehrere Befragungen bevor, damit wir die richtigen Schlüsse aus diesen Vorfällen ziehen können.» Sodass die Stadtpolizei bei künftigen Grossanlässen besser vorbereitet sei.

In Schaffhausen laufen ebenfalls Abklärungen

Die Zürcher Stadtpolizei schliesst nicht aus, dass es noch mehr Opfer geben könnte, die an Silvester Ähnliches erlebt, aber bisher keine Anzeige erstattet haben. Sie ruft deshalb Betroffene auf, sich zu melden und die Taten anzuzeigen.

Auch in Schaffhausen ist man auf dieses Thema, das aus Deutschland in die Schweiz schwappte, aufmerksam geworden. Cindy Beer, Sprecherin der Schaffhauser Polizei, sagt gegenüber dem «Regionaljournal»: «Es gingen bisher keine Anzeigen ein. Wir haben aber von ähnlichen Fällen Kenntnis genommen und gehen diesen nach.»

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5 Kommentare

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  • Kommentar von Rolf Bolliger (robo)
    Sämtliche Kommentiermöglichkeiten in den verschiedenen Berichten zu den brutalen Vorkommnissen in der Silvesternacht in Deutschen Städten, wurden blockiert! Wer sich hier mit klaren Fakten zu solchen sexuellen und kriminellen Uebergriffen (auch in der Schweiz, zB. in Zürich) äussern will, wird zensuriert! Darum verzichte ich und hoffe weiterhin treuherzig und als einer der sich stets an Rechte und Pflichten hält, dass alle diese "Täter" gefunden und innert 24 Stunden ausgeschafft werden!
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    1. Antwort von Niklaus Bächler (parteilos!!)
      Weil uns die dauernde Polemik nicht weiter bringt, Herr Bolliger!
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    2. Antwort von Thomas Steiner (Thomas Steiner)
      Kein Wunder ist die Kommentarfunktion vielfach blockiert, wenn mit den Ereignissen Hetze betrieben wird. Sie zb nehmen einfach an, dass es böse Ausländer waren.
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    3. Antwort von Rolf Bolliger (robo)
      Fakten, Polizeiberichte, Zeugenaussagen werden tabuisiert und einfach als reine Polemik und sogar als "unwahr" kommentiert! Festgefahren, ideologisch völlig blockiert und einfach träumerisch Augen verschliessen, wenn es um langsam sichtbare Realitäten und Folgen der Völkerwanderung geht! Ja, das wäre wohl genau umgekehrt, wenn ein Deutscher Staatsbürger einer Moslemin das Kopftuch vom Haupt gerissen hätte! Kaum auszudenken, welche Kommentare hier reingedöggelt würden!
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  • Kommentar von m. mitulla (m.mitulla)
    Durch das grosse mediale Echo der Vorfälle in Köln trauen sich nun viele sich - trotz Scham - zu melden. Bisher galt die Doktrin, Flüchtlinge und andere Migranten sind gut, denn sie kommen zu uns weil hier alles besser sei und weil sie in ihrem Herkunftsland unterdrückt wurden oder keine Perspektiven hatten. Es war schon länger bekannt, dass junge Frauen sexueller Gewalt von männlichen Jugendbanden ausgesetzt sahen - nur wurde dem nicht konkret nachgegangen.
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