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Zürich Schaffhausen Verantwortliche der Limmattalbahn geben Gas

Immer noch sind zahlreiche Beschwerden gegen die Streckenführung der Limmattalbahn hängig. Dennoch schreiben die Verantwortlichen schon die Aufträge für die einzelnen Bauprojekte aus.

Die Limmattalbahn soll Zürich-Altstetten mit Spreitenbach verbinden. Im Bild: Bahnhof Dietikon.
Legende: Die Limmattalbahn soll Zürich-Altstetten mit Spreitenbach verbinden. Im Bild: Bahnhof Dietikon. ZVG (Visualisierung Limmattalbahn)

Über 300 Beschwerden gab es gegen die geplante Streckenführung der Limmattalbahn. Die meisten konnten ohne Richter bereinigt werden. In 60 Fällen gibt es jedoch noch keine Einigung.

Dennoch schreibt die Limmattalbahn nun die Aufträge für die Bauunternehmen aus. «Damit wir rechtzeitig im nächsten Herbst die Bauarbeiten in Angriff nehmen können, müssen wir schon jetzt mit den Vorbereitungen beginnen», begründet Projektleiter Daniel Issler sein Vorgehen gegenüber dem «Regionaljournal Zürich Schaffhausen».

Baustart September 2017 geplant

Ausserdem habe man mit den meisten Beschwerdeführern trotz inhaltlichen Differenzen ein gutes Einvernehmen. Er rechne deshalb nicht damit, dass es zu zeitlichen Verzögerungen komme.

Im September 2017 soll mit dem Bau der ersten Etappe zwischen Zürich-Altstetten und Schlieren begonnen werden.

Auf einer Strecke von gut 13 Kilometern, von Altstetten nach Killwangen, wird die neue Stadtbahn das Limmattal erschliessen. Sie soll mithelfen, die Verkehrsprobleme im boomenden Limmattal zu lösen. 755 Millionen Franken wollen die Kantone Zürich und Aargau sowie der Bund für das Projekt ausgeben.

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1 Kommentar

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  • Kommentar von Dietmar Logoz (Universaldilettant)
    Nebst der S4 und der S10 eine weitere S-Bahn im ZVV-Netz auf welche die Bezeichnung S-Bahn tatsächlich zutrifft. Die anderen "S-Bahnen" sind effektiv Regionalzüge, sie als S-Bahn zu bezeichnen ist ein Etikettenschwindel.
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