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Zürich Schaffhausen Vom Platzspitzbaby und Junkiekind zur Buchautorin

Ende 80er Jahre war der Zürcher Platzspitz eine Drogenhölle. Mitten drin die Mutter von Michelle Halbheer. Was es heisst, als kleines Mädchen mit einer schwerst drogenabhängigen Mutter zu leben, erzählt die heute 28jährige im Buch «Platzspitzbaby - Meine Mutter, ihre Drogen und ich».

Legende: Audio Interview mit Michelle Halbheer (22.11.2013) abspielen. Laufzeit 12:00 Minuten.
12 min, aus Regi ZH SH vom 22.11.2013.

«Als ich meine Mutter entdecke, ist sie ohne Bewusstsein, im abgebundenen Arm steckt die Spritze, Fingerspitzen und Lippen sind bläulich verfärbt. Wie eine kaputte Puppe liegt sie vor mir (...). Ich halte sie für tot.»

Die Geschichte von Michelle Halbheer ist die Geschichte eines Mädchens, das hoffnungslos der Drogensucht ihrer Mutter ausgeliefert war. Die Vernachlässigung, Hunger und Gewalt erleben musste. Und es ist die Geschichte von einer Tochter, die sich zum Ziel gesetzt hat, nie so zu enden, wie ihre Mutter.

Heute sagt die 28jährige: Es ist ein Glück für ein Kind, wenn es von den drogensüchtigen Eltern weggenommen wird. Ein Glück, das ihr zu lange verwehrt blieb.

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2 Kommentare

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  • Kommentar von Yvonne Leiser Hofmann, Schlatt ZH
    Ich werde mir da Buch kaufen und lesen, da ich schon länger nachdenke selber ein Buch zu schreiben über meine Kindheit, die ähnlich verlaufen ist, wie die von Michelle Halbheer. Ich hoffe, dass dieses Buch etwas für die Kinder von heute und damals betroffenen Kinder etwas in Bewegung bringt, dass das Tabu gebrochen wird und endlich hingeschaut wird und so in Zukunft solch vergiftete Kindheiten vermieden werden könnne... und das wird wohl noch eine Zeit lang dauern
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  • Kommentar von B. Kerzenmacher, Frauenfeld
    Besonders tragisch ist allerdings, dass sich die zumeist ausländischen Dealer an der Mutter dieser Frau eine goldene Nase verdienten unter den Augen der Polizei/Justiz.
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