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Die Ausgangslage zu den Schaffhauser Regierungsratswahlen
Aus Regionaljournal Zürich Schaffhausen vom 20.05.2020.
abspielen. Laufzeit 04:43 Minuten.
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Wahlen Schaffhausen Der SP-Angriff auf Amsler und der Überraschungskandidat der SVP

Die fünfköpfige Schaffhauser Kantonsregierung wird im August neu gewählt. Während die SVP ihren zweiten Sitz verteidigen will, greift die SP den FDP-Sitz an.

Ernst Landolt (SVP) ist der einzige Regierungsrat, der auf eine Wiederwahl verzichtet. Die übrigen vier bisherigen Regierungsmitglieder treten im August noch einmal an:

  • Christian Amsler (FDP)
  • Martin Kessler (FDP)
  • Walter Vogelsanger (SP)
  • Cornelia Stamm Hurter (SVP)

Um den fünften Sitz kämpfen SVP und SP und FDP.

SVP überrascht mit Nomination

In einem coronabedingt schriftlichen Nominationsverfahren haben sich knapp 90 SVP-Delegierte für den Neuhauser Gemeinderat Dino Tamagni ausgesprochen, der Schaffhauser Stadtrat Daniel Preisig erhielt nur 33 Stimmen. Eine Enttäuschung für Preisig, der schon öfter als künftiger Regierungsrat gehandelt wurde.

Die SVP-Delegierten setzen damit auf den 52-jährigen Dino Tamagni und viel politische Erfahrung. Tamagni ist seit rund 20 Jahren in der Neuhauser Gemeindeexekutive tätig, war viele Jahre Kantonsrat und Wortführer der SVP-Fraktion. Dazu ist Dino Tamagni Mitglied der Geschäftsleitung der Brauerei Falken.

SP möchte angreifen

Viel Konkurrenz dürfte Dino Tamagni nicht haben. Bisher hat nur die SP einen neuen Kandidaten bekannt gegeben. Die SP möchte nicht nur ihren bislang einzigen Sitz in der Regierung mit Walter Vogelsanger verteidigen, sondern auch einen zweiten erobern. Sie schickt dafür den ehemaligen Kantonsrat Patrick Strasser ins Rennen.

Den zusätzlichen Sitz will die SP aber nicht etwa der SVP abjagen. Die Sozialdemokraten machen der FDP einen Sitz streitig. Patrick Strassers Kampfansage: «Der schwächste Leistungsausweis hat eindeutig Christan Amsler.» Er spricht damit die laufende PUK-Untersuchung an sowie die gescheiterte Zentralisierung der Schulleitung.

Die SP will also den amtsältesten Regierungsrat aus der Exekutive drängen. Zumal die FDP mit zwei Mitgliedern übervertreten sei.

Alles wie geplant - trotz Corona

Dem Kanton Schaffhausen steht ein richtiger Wahlmarathon bevor. Neben der Kantonsregierung werden auch noch das Kantonsparlament, die Schaffhauser Stadtregierung und das Parlament und die Exekutiven der übrigen Gemeinden gewählt.

Daran ändert auch das Coronavirus nichts. Im Gespräch mit dem «Regionaljournal Zürich Schaffhausen» begründet Regierungspräsident Martin Kessler diese Entscheidung: «Der Wahlkampf beginnt erst im August so richtig. Wir gehen davon aus, dass bis dahin Veranstaltungen wieder möglich sind.» Parteien und Gemeinden hätten diesem Zeitplan zugestimmt.

Regionaljournal Zürich Schaffhausen,12:03 Uhr;

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