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Wahlen Stadt Zürich Andres Türler: Der letzte Freisinnige im Stadtrat

Andres Türler wurde 2002 in den Stadtrat gewählt. Als Vorsteher der Industriellen Betriebe ist der 56-jährige Jurist für den öffentlichen Verkehr sowie für die Wasser- und Stromversorgung verantwortlich. Der freisinnige Politiker richtet Zürichs Stromzukunft auf die 2000-Watt-Gesellschaft aus.

Geboren wurde Andres Türler am 13.12.1957 in Québec, aufgewachsen ist er jedoch in Zürich. Er studierte an der Universität Zürich Rechtswissenschaften und war danach in einer Anwaltskanzlei und an einem Gericht tätig. Bis zu seiner Wahl in den Stadtrat 2002 arbeitete er 11 Jahre lang als Staatsanwalt in Uster und Zürich.

Andres Türler gefällt es in seinem Departement, seit nunmehr 13 Jahren amtet er als «oberster Trämler». Eine Schubladisierung, die ihn freut. Als Bürgerlicher muss er im Auftrag des Parlaments den Atomausstieg vorbereiten. Dies, und auch die Umsetzung der 2000-Watt-Gesellschaft, bereite ihm keine Mühe, sagt er. Für ihn sei es zentral, dass die Wirtschaft funktioniere und gleichzeitig der Natur Sorge getragen werde.

Als letzter Freisinniger im Stadtrat fühle er sich manchmal ein bisschen einsam. Seit dem Abgang Martin Vollenwyders «müsse er immer alles selber auf die Reihe bringen».

Andres Türler ist verheiratet, Vater von zwei Söhnen und wohnt in Höngg. In seiner Freizeit kocht oder wandert er gern. Türler war nach eigenen Angaben auch schon fast an jeder Street-Parade, wenn auch nie kostümiert.

Politische Karriere

  • 1994 - 1999 Präsident FDP Kreis 10
  • 1999 - 2002 Präsident FDP Stadt Zürich
  • 1994 - 2002 Gemeinderat der Stadt Zürich

Fragen an Andres Türler

Wenn ich in Zürich
ETWAS verhindern könnte, wäre das…
…. den Verlust der Weltoffenheit.


Hier
darf auf keinen Fall gespart werden:



Bei der Instandhaltung
und Sanierung der Infrastruktur. Wenn wir dort Abstriche machen, rächt sich das
in der Zukunft. Dann kämen die nachfolgenden Generationen zur Kasse.

Bringen Sie folgende
Fortbewegungsmittel in eine für Sie schlüssige Reihenfolge: Töff, Velo, Auto,
zu Fuss, Tram / Bus.




Als Stadtrat lege ich
grossen Wert auf ein sinnvolles Nebeneinander aller Verkehrsmittel, so dass wir
je nach Mobilitätsbedürfnis das richtige auswählen können und damit ans Ziel
kommen.

Meine persönliche Reihenfolge innerhalb der Stadt: Roller, Tram/Bus, zu
Fuss/Velo (=Langsamverkehr), Auto

Meine merkwürdigste /
seltsamste Angewohnheit
Ich
fahre bei jedem Wetter, zu jeder Jahres- und Tageszeit mit dem Roller durch die
Stadt. Auch dorthin, wo andere mit der Limousine vorfahren.


Welches
Tier fehlt im Zürcher Zoo?

Der
Wolpertinger.

Die Kandidatinnen und Kandidaten für den Zürcher Stadtrat haben von der Regionalredaktion Zürich Schaffhausen einen Fragebogen zum Ausfüllen erhalten. Weiter haben wir sie nach Bildern aus ihrem Leben und Umfeld gefragt. Diese sind in der Bildergalerie publiziert, ebenso ihr politisches Profil mittels Smartspider.

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1 Kommentar

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  • Kommentar von W. Pip, ZH
    "Der freisinnige Politiker richtet Zürichs Stromzukunft auf die 2000-Watt-Gesellschaft aus." ... Und ist damit ein strippengesteuerter Handlanger der linksgrünen Traumtänzereien, die auf dem Buckel des volkes ausgetragen werden. Toller Job.
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