Filippo Leutenegger kandidiert für Zürcher Stadtpräsidium

Grosse Ziele der Stadtzürcher FDP: Sie will den zweiten Sitz zurückerobern, den sie im April verloren hat. Und sie greift zudem Stadtpräsidentin Corine Mauch (SP) an. Die Delegierten haben gestern Nationalrat und Ex-Fernsehmoderator Filippo Leutenegger als Kandidaten fürs Stadtpräsidium nominiert.

Sichtlich zufrieden nimmt Filippo Leutenegger den Applaus für seine Nomination als Stadtratskandidat entgegen. Bild in Lightbox öffnen.

Bildlegende: Mit Applaus ins Rennen geschickt: Filippo Leutenegger soll für die FDP um einen zweiten Sitz im Zürcher Stadtrat kämpfen Keystone

Die FDP-Delegierten nominierten am Dienstagabend neben Filippo Leutenegger auch den amtierenden Stadtrat Andres Türler, der der Stadtregierung seit 2002 als Vorsteher der Industriellen Betriebe angehört. Die Nominationen erfolgten alle ohne Gegenstimmen. Die Gesamterneuerungswahl der Stadtregierung findet am 9. Februar 2014 statt.

«Gegengewicht zur erdrückenden linken Mehrheit»

Im Stadtrat sei ein Gegengewicht «zur fast erdrückenden rot-grünen
Mehrheit» nötig, fand Leutenegger. Er werde sich gegen ständig
steigende Ausgaben einsetzen und gegen «die zunehmende
Ideologisierung und Bürokratisierung» kämpfen. Der 60-jährige Filippo Leutenegger war am Dienstag der einzige Kandidat für den Kampf um einen zweiten FDP-Sitz im Zürcher Stadtrat.