Von lachenden und weinenden Augen

Ruth Genner (Grüne) und Martin Waser (SP) verlassen den Zürcher Stadtrat nach diesen Wahlen. Deshalb erleben sie den Wahlsonntag mit gemischten Gefühlen.

Es sei schon ein wenig seltsam, diesen Wahlsonntag mitzuerleben, ohne dass sie selbst zittern müsse, sagte Ruth Genner im Interview mit dem «Regionaljournal Zürich Schaffhausen». Allerdings fiebere sie natürlich mit, ob ihr Parteikollege Markus Knauss den Sprung in den Stadtrat schaffe.

Ruth Genner und Martin Waser. Bild in Lightbox öffnen.

Bildlegende: Ruth Genner und Martin Waser. Keystone, Collage SRF

Ihrem Abschied aus dem Stadtrat schaue sie mit einem lachenden und weinenden Auge entgegen. Sie freue sich, nach ihrer Zeit im Stadtrat etwas Neues anzufangen, so Ruth Genner weiter.

Überschätzte Parteipolitik

Martin Waser drückt SP-Stadtratskandidat Raphael Golta die Daumen. Dass es im Zürcher Stadtrat auch weiterhin eine rot-grüne Mehrheit haben könnte, findet er in Ordnung: «Die parteipolitische Bindung im Stadtrat wird sowieso total überschätzt.» Für ihn sei es wichtiger, dass die Stadtratsmitglieder gut zusammenarbeiten.