Zürcher Stadtratswahl: Bürgerliche zählen auf die Wirtschaft

Nach den Wahlen 2014 sollen in Zürich mehr Bürgerliche im Stadtrat mitregieren. Darin sind sich FDP, SVP und CVP einig. Einen gemeinsamen Wahlkampfauftritt schliessen sie aber aus. Richten sollen es die Wirtschaftsverbände.

Wahlkampfballone von SVP, FDP und CVP. Bild in Lightbox öffnen.

Bildlegende: Gemeinsames Ziel, getrennter Wahlkampf: die Bürgerlichen in Zürich. Keystone

Der frisch nominierte FDP-Politiker Filippo Leutenegger dürfte der Einzige sein, der bei den Wahlen 2014 die Zürcher Stadtpräsidentin Corine Mauch herausfordert. Es wäre eine Überraschung, wenn jetzt auch noch die SVP einen eigenen Kandidaten fürs Stadtpräsidium lancieren würde, erklärte FDP-Präsident Michael Baumer gegenüber dem «Regionaljournal Zürich Schaffhausen»: «SVP-Präsident Roger Liebi sagte uns, sie würden Leuteneggers Kandidatur unterstützen. Es würde auch keinen Sinn machen, sich unter den Bürgerlichen Stimmen wegzunehmen.»

Die SVP-Spitze will sich erst am Donnerstagabend wieder zu den Stadtratswahlen 2014 äussern. Dann bestimmt die ausserordentliche Delegiertenversammlung, wen die SVP als Stadtratskandidaten ins Rennen schickt. Es wird mit zwei SVP-Kandidaten gerechnet.

Bürgerlicher Wahlkampf mit «Forum Zürich»

Schon vor einiger Zeit setzten sich SVP, FDP und CVP ein gemeinsames Ziel: 2014 sollen mehr Bürgerliche in die Zürcher Stadtregierung gewählt werden. Allerdings will jede Partei einen eigenen Wahlkampf betreiben.

Dennoch soll es gemeinsame Wahlplakate mit den fünf bürgerlichen Stadtratskandidaten geben. Sie werden organisiert vom «Forum Zürich», einem Zusammenschluss von Wirtschaftsverbänden wie dem Hauseigentümerverband oder dem Gewerbeverband. FDP und CVP sind froh über diese Unterstützung.

Die Details der bürgerlichen Kampagne legt das «Forum Zürich» fest, sobald die SVP-Kandidaten bekannt sind.

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