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Wahlen Winterthur Nicolas Galladé: Der unaufgeregte SP-Sozialvorsteher

Er ist der jüngste Stadtrat Winterthurs, politisch aber ein Routinier: Der heute 38-jährige Nicolas Galladé engagiert sich seit frühester Jugend in der Winterthurer Politik. Als reihenweise Ärzte in Pflegeheimen kündigten, reagierte der Vorsteher des Sozialdepartementes jedoch vielen zu zögerlich.

Nicolas Galladé wurde 1975 in Winterthur geboren. Nach einer KV Lehre machte er die Matur, brach das Studium in Geschichte, Politikwissenschaften und Philosophie aber ab. Er arbeitete unter anderem als Journalist beim Limmattaler Tagblatt, danach stellt er sich in den Dienst der Partei und arbeitete bis zur Wahl in den Winterthurer Stadtrat als Kampagnenleiter bei der SP.

Für Politik interessierte er sich schon früh, so las er schon als 8-Jähriger die Zeitung und füllte zusammen mit seiner Schwester Chantal, die heute im Nationalrat politisiert, den Stimmzettel von Mutter und Grossmutter aus. Als 16-Jähriger trat er in die SP ein und engagierte sich im Jugendparlament von Winterthur. Nicolas Galladé sass 9 Jahre im Stadtparlament, danach 3 Jahre im Kantonsrat - eine Zeit lang war er SP Fraktions-Chef. Die Wahl in den Stadtrat schaffte er 2010 als Neuling nur mit dem zweitschlechtesten Resultat. Als Vorsteher des Sozialdepartementes bezeichnen ihn aber heute auch Bürgerliche als «unaufgeregt und solide».

Bei der grössten Krise in seinem Departement handelte er jedoch vielen zu zögerlich. Erst auf Aufforderung des Stadtparlamentes untersuchte er die näheren Umstände der gehäuften Kündigungen von Ärzten in den Alterszentren. Obwohl er heute anders handeln würde, hält Galladé daran fest, dass wichtige Entscheidungen Zeit bräuchten.

Seine Freizeit verbringt Nicolas Galladé oft an einem Spiel des FC Winterthur oder in Winterthurer Musikclubs wie dem Gaswerk oder dem Kraftfeld. Gerne philosophiert er nach Feierabend auch mit Freunden bei einem Glas Bier in der Winterthurer Altstadt.

Fragen an Nicolas Galladé

Wenn ich in Winterthur EINE Sache verhindern
könnte, wäre das…






…der Rückfall in den biederen, gutbürgerlichen Groove und die Enge meiner
Teenagerzeit mit Polizeistunde um elf Uhr. Führen wir den Aufbruch der
Lagerplatz-Pioniere, Kulturschaffenden, Kreativen, Bar-Betreiber und progressiven
Kräfte weiter.  





Hier darf auf keinen Fall (weiter) gespart
werden:











Bei jenen,
die selber keine Lobby haben: bei den Ärmsten, Randständigen, Bedürftigen.



Wie wird der Titel Ihrer Autobiografie
lauten?











«Der Star ist
die Mannschaft»

Meine merkwürdigste /
seltsamste Angewohnheit








Ich kaufe
jeden Sonntag vier Zeitungen am Bahnhofskiosk.





Was fehlt Ihnen an/in Winterthur am
meisten?







Ein fairer Lastenausgleich, der die
Zentrumslasten berücksichtigt.

Die Kandidatinnen und Kandidaten für den Winterthurer Stadtrat haben von der Regionalredaktion Zürich Schaffhausen einen Fragebogen zum Ausfüllen erhalten. Weiter haben wir sie nach Bildern aus ihrem Leben und Umfeld gefragt. Diese sind in der Bildergalerie publiziert, ebenso ihr politisches Profil mittels Smartspider.

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