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Wahlen Winterthur Stefan Fritschi: Der FDP-Schulvorsteher mit Improvisationstalent

Stefan Fritschi wurde schnell zum Vollblut-Schulpolitiker, obwohl er das Departement gar nicht wollte. Einen Namen machte er sich mit dem Bau von sparsamen Schulpavillons. Manchmal gehen dem Volk Billig-Lösungen aber auch zu weit: Vom Cabrio-Dach über dem Freibad Geiselweid wollte es nichts wissen.

Stefan Fritschi ist 1972 in Winterthur-Veltheim zur Welt gekommen und aufgewachsen. Der Sohn einer Pfarrfamilie besuchte die Kantonsschule Rychenberg. An der der ETH erwarb er den Titel «Dipl. Betriebs- und Produktionsingenieur». Bis zu seiner Wahl in den Stadtrat war er sieben Jahre lang bei der Medizinaltechnikfirma Zimmer GmbH für die Produkteentwicklung verantwortlich.

Stefan Fritschi hat sich in seiner ersten Amtszeit den Ruf eines kostenbewussten und flexiblen Pragmatikers erworben. Er setzt auf innovative Spar-Lösungen, sei es mit Schul-Pavillons, einem Turnzelt statt einer Halle, oder einem Waldkindergarten, wenn ein Zimmer fehlt. Andere Kantone sandten sogar ihre Beamten aus, um sich vom Sparfuchs aus Winterthur eine Scheibe abzuschneiden. Einzig mit dem Cabrio-Dach beim Freibad Geiselweid vermochte Fritschi nicht zu punkten. Die Winterthurer schickten die Idee an der Urne baden.

Im persönlichen Umgang gilt Fritschi als umgänglich und offen. Die Schulen führt er nicht nur vom Pult aus, er geht auch gerne an die Front um zu sehen, wo der Schuh drückt. Seine Frau ist ausserdem Lehrerin - Schulvorsteher Fritschi kann sich vor heissen (Schul-)Eisen also auch zuhause nicht drücken.

Fritschi ist verheiratet und hat drei Kinder. Neben seiner Tätigkeit als Stadtrat fühlt er als Mathematik-Experte Maturanden auf den Zahn. In seiner Freizeit spielt er gerne Cello und Klavier oder rennt als Orientierungsläufer durch den Wald.

Fragen an Stefan Fritschi

Wenn ich in Winterthur EINE Sache verhindern
könnte, wäre das…






Eine weitere
Verschlechterung der städtischen Finanzlage.





Hier darf auf keinen Fall (weiter) gespart
werden:













Es darf beim
Sparen keine Tabus geben. Aber am schwersten fällt mir das Sparen bei der
Bildung, der Jugendsportförderung und der Kultur.


Wie wird der Titel Ihrer Autobiografie
lauten?













Halb auf dem
Baum! Ich war schon immer ein schlechter Kletterer – sowohl an der
Kletterstange wie auch an den Bäumen. Ich erreichte selten das Ende der
Kletterstange und und nie den Baumwipfel.

Meine merkwürdigste /
seltsamste Angewohnheit










Ich bin nie
zu früh und selten zu spät.





Was fehlt Ihnen an/in Winterthur am
meisten?







Eine zusätzliche 3fach
Turnhalle.

Die Kandidatinnen und Kandidaten für den Winterthurer Stadtrat haben von der Regionalredaktion Zürich Schaffhausen einen Fragebogen zum Ausfüllen erhalten. Weiter haben wir sie nach Bildern aus ihrem Leben und Umfeld gefragt. Diese sind in der Bildergalerie publiziert, ebenso ihr politisches Profil mittels Smartspider.