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Wahlen Winterthur Yvonne Beutler: Die charmant-eiserne SP-Finanzvorsteherin

Einarbeiten oder Schonfrist zu Beginn einer Amtszeit - Fehlanzeige bei Yvonne Beutler. Die SP-Stadträtin musste in ihrem ersten Jahr als Finanzvorsteherin ein 62 Millionen Sparpaket durchsetzen. Sie tat dies offen, aber eisern. Sie sei dominant, sagen Kritiker, jedoch auch kompetent.

Yvonne Beutler wurde 1973 geboren und ist in Elsau aufgewachsen. Nach dem Wirtschaftsgymnasium in Winterthur studierte sie Jus an der Universität Zürich und jobbte daneben unter anderem als Reiseleitern, Teigwarenverkäuferin oder Journalistin beim Schweizer Fernsehen. Auf der Kinderredaktion des Schweizer Fernsehens arbeitete sie auch nach dem Studium. Mit 30 wurde sie dann Friedensrichterin in Winterthur.

Yvonne Beutler trat bereits mit 18 Jahren der SP bei und wurde mit 25 Jahren ins Winterthurer Stadtparlament gewählt, wo sie sich als Mitglied der Rechnungsprüfungskommission bereits mit den Finanzen der Stadt beschäftigte. 2009 war sie als Präsidentin des Grossen Gemeinderates oberste Winterthurerin. 2012 trat sie an, um für die SP das Stadtpräsidium zu verteidigen, unterlag jedoch CVP-Stadtrat Michael Künzle. Das Finanzdepartement war ihr Wunschdepartement, schliesslich sagt sie von sich selbst, sie denke wie ein Taschenrechner.

Yvonne Beutler ist verheiratet und Mutter eines siebenjährigen Sohnes. Sie kocht gerne Spaghetti um Mitternacht, mag nach eigenen Angaben süss-saures Gummi-Zeugs, nicht aber schlechte Karten beim Jassen.

Fragen an Yvonne Beutler

Wenn ich in Winterthur EINE Sache verhindern
könnte, wäre das…






dass
statt verhindert ermöglicht würde.






Hier darf auf keinen Fall (weiter) gespart
werden:









Beim
Humor, der Zuversicht, dem Für-einander-da-sein, grossen und kleinen
Glücksmomenten und Tagträumen. Und in der Politik: bei der Frühförderung.



Wie wird der Titel Ihrer Autobiografie
lauten?









«Gestern
war heute noch morgen und wenn morgen gestern ist, ist der Tag vorbei.» (Das
macht zwar eigentlich keinen Sinn – aber machen die Titel von Autobiografien je
wirklich Sinn?)

Meine merkwürdigste /
seltsamste Angewohnheit






Ich niese.
Das ganze Jahr über. Und zum Leidwesen meines Umfeldes immer zwischen drei und zehn Mal
hintereinander.





Was fehlt Ihnen an/in Winterthur am
meisten?





Der freie
Blick aufs Mittelmeer (wenn schon, denn schon).

Die Kandidatinnen und Kandidaten für den Winterthurer Stadtrat haben von der Regionalredaktion Zürich Schaffhausen einen Fragebogen zum Ausfüllen erhalten. Weiter haben wir sie nach Bildern aus ihrem Leben und Umfeld gefragt. Diese sind in der Bildergalerie publiziert, ebenso ihr politisches Profil mittels Smartspider.

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