Weniger, aber besserer Wein in Zürich und Schaffhausen

Der heisse Sommer 2015 hat Auswirkungen auf die Erträge bei der Weinlese. In den Kantonen Zürich und Schaffhausen rechnet man mit 10 bis 20 Prozent weniger Ertrag im Vergleich zum Vorjahr. Die Qualität soll dafür besser sein als seit langem.

Traktor vor Rebberg Bild in Lightbox öffnen.

Bildlegende: Weniger Ertrag bedeutet für die Winzer, hier ein Rebberg im Kanton Schaffhausen, auch weniger Einnahmen. ZVG

Der Hitzesommer 2015 war für die Reben in der Region im Prinzip ein Segen. «Sonne, Luft, Licht: Alles hat gestimmt in diesem Sommer», sagt Andreas Wirth, Rebbaukommissär des Kantons Zürich auf Anfrage. Dies mache sich in der Qualität der Trauben bemerkbar. Wirth erwartet einen exquisiten Wein-Jahrgang 2015.

Das Problem der heissen Temperaturen im Sommer: Die Trauben sind heuer kleiner und beinhalten weniger Saft. «Das führt zu geringeren Erträgen», sagt Wirth. Für den Kanton Zürich rechnet er mit 10 bis 20 Prozent Minus im Vergleich zum Vorjahr.

Winzer werden Einbussen haben

Weniger Ertrag und weniger Wein erwartet dieses Jahr auch Markus Lehmann, Rebbaukommissär des Kantons Schaffhausen. «Die Winzerinnen und Winzer werden Einbussen haben», sagt er. Wieviel, sei zum jetzigen Zeitpunkt aber noch nicht abzuschätzen. Definitive Zahlen könne er spätestens im November präsentieren.