Stabiler Arbeitsmarkt Weniger arbeitslose Verkäuferinnen in Zürich

Frauenhand hält viele Kleiderbügel mit T-Shirts Bild in Lightbox öffnen.

Bildlegende: Weniger arbeitslose Verkäuferinnen als erwartet. Die Zahl ging stärker zurück als die Fachleute vorausgesehen hatten. Keystone

Die Zahlen

  • In Zürich beträgt die Arbeitslosenquote im Juli 3,4 Prozent – das ist keine Veränderung zum Juni.
  • 27‘992 Menschen waren bei den Arbeitsvermittlungszentren gemeldet, 67 mehr als im Juni.
  • Wie üblich sank im Sommer die Zahl der Stellensuchenden im Baugewerbe (-192), im Gastgewerbe (-56) und im Detailhandel (-63).
  • Der Rückgang im Detailhandel ist stärker als beim Amt für Wirtschaft und Arbeit erwartet.
  • Im Bankensektor nehmen die Arbeitslosen weiter zu (+43).

Nach fünf Monaten des Rückgangs ist die Arbeitslosigkeit im Juli in absoluten Zahlen zum ersten Mal wieder ganz leicht gestiegen, wie das Zürcher Amt für Wirtschaft und Arbeit am Dienstag mitteilte. Auf die Arbeitslosenquote hatte dies keine Auswirkung.

Gemischte Zukunftsaussichten

Die wirtschaftlichen Aussichten für den Kanton Zürich zeigen gemäss Amt für Wirtschaft und Arbeit «ein gemischtes Bild».
Auf dem Bau, in der Industrie, dem Gastgewerbe und dem Detailhandel haben sich die Beschäftigungsaussichten deutlich aufgehellt. Im Bankensektor und im Grosshandel ist die Lage weiterhin angespannt.

Weniger Arbeitslose in Schaffhausen

Im Kanton Schaffhausen waren Ende Juli 1'322 Menschen als arbeitslos gemeldet – 67 weniger als im Juni. Die Arbeitslosenquote sank daher um 0,2 Prozentpunkte.