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Legende: Audio Weniger Baubewilligungen in der Stadt Zürich abspielen. Laufzeit 02:49 Minuten.
02:49 min, aus Regionaljournal Zürich Schaffhausen vom 26.03.2019.
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Weniger Wohnungen Wer will denn in der Stadt Zürich noch bauen?

Die Anzahl Baubewilligungen ist stark zurückgegangen. Ein anderer Mehrwertausgleich könnte das ändern.

Schon seit fünf Jahren gehen die Baubewilligungen für Mietwohnungen in der Stadt Zürich zurück. 2018 sind sie gar um einen Drittel zurückgegangen. Das überrascht, weil die Nachfrage nach Wohnungen in der Stadt gross ist.

Warum das so ist, kann sich auch Urs Spinner vom Stadtzürcher Hochbaudepartement nicht genau erklären. «Es könnte daran liegen, dass es nicht mehr so viel Platz gibt für Grossüberbauungen», sagt er. Nun sei verdichtetes Bauen gefragt – und das sei nicht so einfach und vor allem teuer.

Verdichten hat seinen Preis

Damit verdichtet gebaut werden kann, müssen per Aufzonung grössere und höhere Häuser zugelassen werden. Eine solche Aufzonung hat zur Folge, dass ein Stück Land mehr wert ist. Von diesem Mehrwert sollen nicht nur private Investoren profitieren, sondern auch die Stadt. Darum wird im Kanton Zürich über den sogenannten Mehrwertausgleich diskutiert.

Urs Spinner: «Der Vorschlag des Kantons, 15 Prozent, ist zu tief, denn Verdichtungen lösen Kosten aus, zum Beispiel für neue Schulhäuser.» 50 Prozent seien für Bauherren zumutbar, sagt Spinner. Ein solcher Mehrwertausgleich könnte den Trend zu immer weniger Baubewilligungen für Mietwohnungen in der Stadt vielleicht stoppen.

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1 Kommentar

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  • Kommentar von antigone kunz (antigonekunz)
    Solche Infrastrukturgewinne sind wohl DIE Subventionen, von denen die private Immobilienbranche dermassen profitiert hat und es immer noch möchte und die gerne diskret unter den Tisch gewischt werden. Höchste Zeit, dass diese an die Gemeinden, an die öffentliche Hand, die solche exorbitante Gewinne erst möglich machen, das heisst finanziert und subventioniert, endlich mal dorthin fliessen, wohin sie gehören.
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