Scan-Dienst für Steuern Winterthur rechnet mit Solothurn

Die Stadt Winterthur sucht nach Einnahmequellen und will deshalb Steuererklärungen anderer Kantone einscannen.

zwei Hände mit Kugeli auf Steuerformular Bild in Lightbox öffnen.

Bildlegende: Das Scannen der von Hand ausgefüllten Steuererklärungen ist ein einträgliches Geschäft. Keystone

Das Winterthurer Steueramt ist bereits heute als Scanning-Dienstleister aktiv: Neben den eigenen verarbeitet es jährlich rund 370'000 Steuererklärungen aus über 100 anderen Zürcher Gemeinden. Dabei werden digitale Bilder der Steuerunterlagen erstellt und die Daten elektronisch erfasst.

Winterthur will nun auch noch die 185'000 Steuererklärungen des Kantons Solothurn einscannen. Pro Jahr würde die Stadt damit 234'000 Franken verdienen. Erhält sie den Auftrag, muss die Stadt allerdings zuerst ihr Scan-Center ausbauen. Die Investitionskosten belaufen sich auf 576'000 Franken.

Stadtparlament muss entscheiden

Da der Auftrag des Kantons Solothurn mindestens fünf Jahre dauert, würde Winterthur trotz dieser Anfangsinvestitionen langfristig Geld verdienen. Über den Investitionskredit muss nun das Stadtparlament entscheiden.