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Zürich Schaffhausen Winterthurer Stadtrat erleichtert über das langsamere Wachstum

Ende 2013 lebten 107'799 Personen in Winterthur - 1257 mehr als im Vorjahr. Die Stadtbevölkerung wuchs damit um 1,2 Prozent, im Vorjahr waren es noch 1,4 Prozent. Der Winterthurer Stadtrat begrüsst die Entwicklung und hofft, dass sie anhält.

Plan des neuen Stadtgebiets Neuhegi
Legende: Mehr Platz für die neuen Bewohnerinnen und Bewohner: Das Planungsgebiet Neuhegi. Visualisierung Stadt Winterthur

8260 Personen zogen im Jahr 2013 nach Winterthur, gleichzeitig verliessen aber auch 7407 Winterthurerinnen und Winterthurer die Stadt. Der sogenannte «Wandergewinn» beträgt also 853 Personen. Gleichzeitig stehen 1261 Geburten 857 Todesfällen gegenüber.

Alles in allem nahm die Bevölkerung also um 1,2 Prozent zu. Um einen klaren Trend festzustellen, sei der Unterschied zum Vorjahr zu gering, sagt Daniela Fusco, Hauptabteilungsleiterin Einwohnerkontrolle. Denn im Jahr 2012 wuchs die Bevölkerung um 1,4 Prozent. Es gibt aber andere Anzeichen, dass das Wachstum abnimmt. «Wir haben 2013 nur rund 200 Baubewilligungen erteilt, eine unterdurchschnittliche Zahl für Winterthur», sagt Fusco gegenüber dem «Regionaljournal Zürich Schaffhausen».

Erleichterung beim Stadtrat

Der Winterthurer Stadtrat begrüsst die Entwicklung. «Ich bin erleichtert, dass das Wachstum abnimmt», sagt Stadtpräsident Michael Künzle. Und er wäre froh, wenn das Wachstum auch in Zukunft abflachen würde. «Wir sind finanziell unter Druck und die Infrastruktur für neue Bewohnerinnen und Bewohner steht noch nicht zur Verfügung.» Trotzdem: «Wir wollen Winterthur nicht weniger attraktiv machen», betont Künzle. Stadtplanung und Bauzonen ermöglichen einen Ausbau auf bis zu 120'000 Einwohner. «Wie es danach weitergehen soll, müssen wir aber diskutieren», sagt Künzle.

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1 Kommentar

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  • Kommentar von W. Pip, ZH
    Nochmals: Nachdem man in den letzten 10, 15 Jahren alles tat, blindlings zu expandieren, vornehmlich in steuerlich wenig interessanten Bevölkerungsschichten (vgl. Neu-Hegi, Wässerwiesen) mit Batteriehaltungsbauweise tut man jetzt so, als ob man die Geister, die man rief, gar nicht schnell genug loswerden wolle. Gefragt ist nun steuerkräftiger Zuwachs von Privaten und Firmen. Die Unlust der linken Stadtregierung hierbei ist aber förmlich spürbar...
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