ZSC Lions möchten in der neuen Saison «mehr Biss» zeigen

Mehr Effizienz beim Powerplay und im Penaltyschiessen: Wenn es dem Zürcher Spitzenclub im Eishockey gelingt, diese Ziele umzusetzen, darf die Mannschaft von Marc Crawford erneut vom Titel träumen. Aber auch in Sachen eigenes Hockeystadion geht es vorwärts.

ZSC-Spieler Severin Blindenbacher beisst bei der Meisterfeier 2014 auf seine Goldmedaille Bild in Lightbox öffnen.

Bildlegende: Severin Blindenbacher machte es bereits bei der Meisterfeier 2014 vor: So beisst man als Löwe richtig zu! Keystone

Das offizielle Saisonziel der ZSC Lions für die Saison 2015/2016 lautet, mindestens die Playoff-Halbfinals zu erreichen. Cheftrainer Marc Crawford drückt es aber lieber anders aus: «Wir möchten einfach immer die besten sein.» Um die Besten der Besten zu sein, gelte es aber einige Defizite der vergangenen Saison auszumerzen, sagt CEO Peter Zahner: «Wir müssen im Powerplay effizienter werden und dürfen im Penaltyschiessen nicht so fahrlässig sein.»

Der ZSC-Geschäftsführer erhofft sich in der neuen Saison aber auch grosse Fortschritte in Sachen Stadionbau. Für ein neues, eigenes Eishockeystadion in Zürich-Altstetten seien bereits Verträge mit der Stadt unterzeichnet worden, erklärte Zahner an der Medienkonferenz zur Saisonvorschau.

Abstimmung über Eishockeystadion schon 2016

Bereits im kommenden Jahr dürfte es eine Volksabstimmung zum Stadionprojekt geben. Dabei geht es um einen jährlichen Betriebsbeitrag in der Höhe von 2 Millionen Franken durch die Stadt Zürich. Weil der Stadionbau aber zum grössten Teil durch Private finanziert wird, ist Peter Zahner zuversichtlich, dass das Stimmvolk das Projekt unterstützen wird.