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Zürcher EVP mit Ehrgeiz Als «Einzig Vernünftige Partei» in die Kantonsregierung

Die politische Mitte stärken: Die EVP nominiert ihren Parteipräsidenten für die Regierungsratswahlen.

Eine Bonbonverpackung mit einem Hahn und einem EVP-Logo.
Legende: Mittendrin und dem Anspruch nach neu auch in der Regierung mit dabei. Die EVP startet den Wahlkampf. SRF

Die EVP des Kantons Zürich hat Grosses vor im anstehenden Wahljahr. Sie möchte den Sprung in den Regierungsrat schaffen und bei den Wahlen ins Parlament einen Sitz dazugewinnen. Ausserdem hat die Kleinpartei mit Nik Gugger einen Kandidaten für die Ständeratswahl nominiert.

Um diese ehrgeizigen Ziele zu erreichen, strebt die EVP eine Mitte-Allianz an. Sie führt Gespräche mit den Grünliberalen und der BDP über eine Zusammenarbeit. Es wäre das erste Mal, dass diese Parteien zusammenspannen. Angefragt hat die EVP auch die CVP – diese hat jedoch abgesagt, weil sie mit dem bürgerlichen Lager in den Wahlkampf steigen will.

Mit Vernunft in die Regierung

Die Partei präsentierte am Dienstag an ihrem alljährlichen «Güggelitreff» ihre Marschroute. Die Abkürzung EVP stehe auch für «Einzig Vernünftige Partei» – und als solche will sie die politische Mitte stärken.

Und zwar eben auch in der Kantonsregierung. Als Kandidaten hat die EVP ihren Präsidenten und Kantonsrat Hanspeter Hugentobler aus Pfäffikon nominiert.

Die EVP ist damit die sechste Partei, die ihre Ambitionen auf die zwei frei werdenden Sitz anmeldet. Hier eine Übersicht:

Diese Parteien und Figuren kämpfen um einen Sitz in der Kantonsregierung

Partei
Kandidatinnen und Kandidaten
SVPNatalie Rickli (Nationalrätin), Kurt Hottinger (Stadtrat Kloten)
FDPMartin Farner (Kantonsrat), Jörg Kündig (Kantonsrat), Thomas Vogel (Kantonsrat)
bereits nominiert:
GLPJörg Mäder (Kantonsrat)
GrüneMartin Neukom (Kantonsrat)
EVPHanspeter Hugentobler (Kantonsrat)
BDPRosmarie Quadranti (Nationalrätin)
EDUHans Egli (Kantonsrat)

Der erste Wahlgang für die Regierungsratswahlen findet am 24. März 2019 statt. In der siebenköpfigen Zürcher Regierung werden zwei Sitze frei. Gesundheitsdirektor Thomas Heiniger (FDP) und Baudirektor Markus Kägi (SVP) treten nicht mehr an.

Volkswirtschaftsdirektorin Carmen Walker Späh (FDP), Finanzdirektor Ernst Stocker (SVP), Bildungsdirektorin Silvia Steiner (CVP), Justizdirektorin Jacqueline Fehr (SP) und Sicherheitsdirektor Mario Fehr (SP) streben hingegen eine Wiederwahl an.

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