Zürcher Kantonalbank reduziert ihr Angebot an Fremdwährungen

Britische Pfund, schwedische Kronen, australische Dollar – wer in die Ferien reist, kann diese Währungen ab März nicht mehr einfach an einem Schalter der Zürcher Kantonalbank kaufen. Die Filialen der ZKB halten ab dann nur noch Euro und US-Dollar vorrätig.

Eine Schublade mit entlischen Pfund, ein Mann hält eine Kiste mit Bündeln von Noten anderer Währungen. Bild in Lightbox öffnen.

Bildlegende: Englische Pfund gibt es ab März in den Filialen der Zürcher Kantonalbank nicht mehr. Sie müssen bestellt werden. Keystone

Die Zürcher Kantonalbank informierte ihre Kundinnen und Kunden mit einem Flyer über die Änderung im Fremdwährungsangebot. In den Vordergrund stellte die Bank einen neuen Service: den Fremdwährungs-Versand per Post direkt nach Hause. Erst am Schluss des Flyers macht die Bank ihre Kundschaft darauf aufmerksam, dass sie ihr Fremdwährungsangebot in den Filialen ab März auf Euro und US-Dollar reduziert.

Bequemer? Vor allem teurer!

Man wolle das Angebot in allen Filialen vereinheitlichen, begründet die ZKB diese Änderung im Fremdwährungsangebot gegenüber dem «Regionaljournal». Zudem sei es für die Kundschaft schneller und angenehmer, sich das Geld nach Hause schicken zu lassen, statt es am Schalter abzuholen.

Billiger wird das Geldwechseln für die Reiselustigen damit aber nicht: Bisher war das Geldwechseln am Schalter für ZKB-Kundinnen und Kunden gratis. Beim Bargeldversand per Post verrechnet ihnen die ZKB eine Versandgebühr von mindestens 5 Franken. Geldversand ab einem Fremdwährungs-Konto kostet zudem einen Aufpreis von mindestens 20 Franken.

ZKB im Alleingang

Bei den anderen grossen Banken in der Region Zürich ist die Umstellung auf Postversand kein Thema. CS und UBS haben auch in Zukunft in allen grösseren Filialen ein grössere Palette an Fremdwärungen vorrätig. Und auch bei der Schaffhauser Kantonalbank sind am Hauptsitz die meisten gängigen Ferienwährungen ohne Vorbestellung erhältlich.