Zürich schafft Platz für 90 zusätzliche Asylsuchende

Der Kanton Zürich nimmt noch diese Woche die Asylunterkunft Dorfstrasse in Zürich-Wipkingen wieder als kantonales Durchgangszentrum in Betrieb. Grund dafür ist die grosse Zahl von Asylsuchenden, die dem Kanton Zürich zugewiesen werden.

Das Zentrum an der Dorfstrasse weist eine Kapazität von 90 Plätzen auf. Genutzt wird es nun für die Unterbringung von neu ankommenden Asyl suchenden Personen, wie der Zürcher Regierungsrat mitteilt.

Die Liegenschaft an der Dorfstrasse 9 wurde ehemals von der Asylorganisation Zürich (AOZ) im Auftrag der Stadt für die Unterbringung von Asylsuchenden in der zweiten Phase geführt. Nach dem Start des Testzentrums des Bundes in Zürich-Altstetten wurde sie ausser Betrieb genommen.

Urs Grob, Sprecher der kantonalen Sicherheitsdirektion, sagt: «Wir haben momentan eine angespannte, aber immer noch eine kontrollierte Situation.» Mit der Wiedereröffnung des Zentrums an der Dorfstrasse sollte die Infrastruktur genügen, um mit der aktuellen Flüchtlingssituation umzugehen, meint Grob auf Anfrage des «Regionaljournals Zürich Schaffhausen».