Zürichsee-Fähre wird nicht teurer

Das Bundesgericht hat der Zürichsee-Fähre ein neues Pausenreglement verordnet. Deshalb braucht es auf den Fähren nun zusätzliche Mitarbeiter. Trotzdem bleiben die Ticketpreise unverändert.

Zürichsee-Fähre "Horgen". Bild in Lightbox öffnen.

Bildlegende: Kostet weiterhin gleich viel: Die Überfahrt von Horgen nach Meilen. Keystone

Bis jetzt hatten die Angestellten der Zürichsee-Fähre AG (FHM) zwar immer wieder Pausen, aber nie länger als 15 Minuten. Das ist widerrechtlich, entschied das Bundesgericht. Deshalb muss die FHM längere Pausen einführen. «Um das Urteil umzusetzen, mussten wir neue Touren für die Fähren einführen und zwei neue Schiffsführer einstellen», sagt FHM-Geschäftsführer Martin Zemp.

Mehr Angestellte bedeutet höhere Lohnkosten. Ursprünglich rechnete die FHM damit, dass sie deswegen die Billete für die Überfahrt zwischen Horgen und Meilen verteuern muss. Dies ist nun aber nicht nötig, bestätigt Zemp auf Anfrage des «Regionaljournals»: «Es braucht keine Preisanpassungen, weil in der Zwischenzeit der Dieselpreis stark gefallen ist.» So kriegen die Passagiere die neue Regelung nicht zu spüren.

(Regionaljournal Zürich Schaffhausen, 7:32 Uhr.)