Zwei Verletzte bei unbewilligter Demonstration in Zürich

Bei einer unbewilligten Kundgebung gegen die Asylpolitik ist es zu Scharmützeln zwischen den Demonstranten und der Polizei gekommen. Eine Polizistin und ein Demoteilnehmer wurden verletzt. Rund 150 Personen wurden von der Polizei kontrolliert.

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Bildlegende: Polizeieinsatz vor dem Kunsthaus: Demonstranten, die den Ort nicht räumen wollten, wurden kontrolliert. Keystone

Zwei Personen sind bei Zusammenstössen zwischen der Polizei und Demonstrations-Teilnehmern verletzt worden. Rund 300 Personen hatten sich gegen 19 Uhr auf dem Heimplatz versammelt, wie die Stadtpolizei Zürich mitteilte. Sie marschierten einmal rund um das Universitätsgelände. Zurück beim Heimplatz versuchten mehrere Dutzend Demonstranten, den Polizeikordon zu durchbrechen.

Die Polizisten seien mit Steinen und anderen Gegenständen beworfen worden, heisst es in der Mitteilung. Daraufhin habe die Stadtpolizei Gummischrot eingesetzt. Eine Polizistin erlitt eine Kopfverletzung durch einen Knallkörper, ein Demoteilnehmer wurde ebenfalls verletzt.

Die Polizei forderte die Demonstranten in der Folge dazu auf, die Kundgebung zu beenden und den Platz zu verlassen. Einige folgten dieser Aufforderung, die anderen rund 150 Personen wurden von der Polizei kontrolliert. Die unbewilligte Kundgebung stand unter dem Motto «Refugees Welcome» und richtete sich gegen die «heuchlerische Asylpolitik der Schweiz».

Sendungsbeitrag zu diesem Artikel

  • Ausschreitungen bei Demo in Zürich

    Aus Tagesschau vom 22.1.2016

    Rund 300 Personen haben an einer unbewilligten Demonstration gegen die Schweizer Flüchtlingspolitik in Zürich teilgenommen.