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Schweiz 3 Prozent mehr Ausländer in der Schweiz

Die Schweiz ist und bleibt ein beliebtes Einwanderungsland. Per Ende Dezember lebten 1,8 Millionen Ausländer in der Schweiz. Das ist eine Zunahme von 3 Prozent. Trotz der steigender Zuwanderung nimmt auch die Zahl der Rückkehrer zu.

Die Schweiz als Wohn- und Arbeitsort hat an Attraktivität nichts eingebüsst. Das gilt vor allem für Menschen aus dem EU- und EFTA-Raum. Diese Gruppe macht mit 1,2 Millionen den grössten Teil aus. Spitzenreiter ist Portugal mit 14‘261 Zuwanderer (s. Tabelle), gefolgt von Deutschland und Frankreich.

Grösste Bevölkerungsgruppen in der Schweiz 2012

LandZahlVeränderung
Portugal238'432+14'261
Deutschland285'379+8551
Frankreich103'929+4473
Italien294'359+3813
Serbien94'851-8106

Grund für die starke Zuwanderung der Portugiesen ist laut dem Bundesamt für Migration (BFM) die grosse Arbeitslosigkeit im Heimatland und die starke Nachfrage der Schweizer Wirtschaft. «Vor allem in der Baubranche, dem Gastgewerbe und in der Landwirtschaft sind Arbeitskräfte aus Portugal gefragt», sagt BFM-Sprecher Michael Glauser zu «SRF News Online».

Die Zuwanderung aus sogenannten Drittstaaten ist 2012 um 0,9 Prozent auf 5326 gestiegen. Dabei handelt es sich weitgehend um hochqualifizierte Fachkräfte für Industrie und Forschung.

Während die Zuwanderung insgesamt um rund 3 Prozent angestiegen ist, weist das BFM auch eine steigende Tendenz bei Rückkehren aus (+ 2,8 Prozent) – Personen also, die wieder in ihre Heimatland reisen. Zwar führt Serbien die Tabelle mit über 8‘000 Personen an. Viele von ihnen sind aber gar nicht in die Heimat zurückgekehrt, sondern haben nun einen kosovarischen Pass und leben weiterhin in der Schweiz.

Legende: Video In der Schweiz leben immer mehr Ausländer abspielen. Laufzeit 01:50 Minuten.
Aus Tagesschau vom 08.02.2013.

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12 Kommentare

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  • Kommentar von B. Kerzenmacher, Frauenfeld
    Scheint immer enger zu werden in der CH. Daran wird man auch mit der Ventilklausel nichts ändern können, da der Familiennachzug und die Zuwanderung über das unbrauchbare Asylrecht weiterhin ungebremst anhält. Offenbar hat man im Minusgeschäft "Massenzuwanderung" die Kontrolle völlig verloren.
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  • Kommentar von M. Tisserand, Schweiz
    Wir müssen die Politiker vollständig wechseln, es wird alles kaputt gemacht - wo führt das hin? Wir brauchen neue Visionen und Vorbilder. Hilfe vor nur noch vor Ort - aber dann richtig, Arbeit für Schweizer, Umweltprobleme in den Griff bekommen.... Wir brauchen totale Themenwechsel! Wir baden in alten Denkmustern, halb lethargisch, lassen uns diktieren von Bankern, Chemieriesen und gekauften Politikern! Nennen uns mündig, werden aber am Tropf am Leben gelassen...
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  • Kommentar von Tom Duran, Basel
    Das Problem hierzulande: wenn man mal die Wahrheit sagt, ist man ein Rassist. Unter solchen Voraussetzungen kann man natürlich nie das wahre Problem in den Griff bekommen. Die Wahrheit hören die Schweizer eh nicht gerne, lieber lassen sie ihren angestauten Frust am Nachbarn oder der Bürokollegin aus. Dabei sind Ausländer wie Schweizer Menschen. Nur machen unsere Politiker (die ja einen Job haben und eigentlich gar nicht mitreden können) den Fehler, alle rein zu lassen. Das bezahlen WIR teu...
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