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Abstimmung Referendum gegen «Ehe für alle» formell zustande gekommen

  • Das Referendum gegen die «Ehe für alle» ist formell zustande gekommen.
  • Die Schweizer Stimmbevölkerung muss damit über die Ehe für gleichgeschlechtliche Paare abstimmen.
  • Das Referendumskomitee habe 61'027 gültige Unterschriften eingereicht, teilte die Bundeskanzlei mit. Für das Zustandekommen sind 50'000 gültige Unterschriften nötig.
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Aus dem Archiv: Ständerat sagt Ja zur «Ehe für alle»
Aus Tagesschau vom 01.12.2020.
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Die eidgenössischen Räte hatten im Dezember die Vorlage «Ehe für alle» verabschiedet. Das vor sieben Jahren von den Grünliberalen angestossene Geschäft öffnet die Ehe für gleichgeschlechtliche Paare und mit ihm erhalten lesbische Ehepaare Zugang zur Samenspende. Der Nationalrat stimmte mit 136 zu 48 Stimmen bei 9 Enthaltungen zu, der Ständerat mit 24 gegen 11 Stimmen bei 7 Enthaltungen.

Ein überparteiliches Komitee mit Vertretern vor allem aus der Eidgenössisch-Demokratischen Union (EDU) und der SVP ergriff das Referendum. Die Gegner stören sich daran, dass die «Ehe für alle» ohne Verfassungsänderung eingeführt werden soll. Und die Samenspende für lesbische Paare ist laut deren Worten «rechtlich und moralisch bedenklich». Das Kindeswohl bleibe auf der Strecke.

Um den Gegnerinnen und Gegnern des Gesetzes Paroli zu bieten, hat die Operation Libero ihrerseits eine Online-Petition für das Gesetz gestartet. Bis am Dienstagnachmittag unterschrieben rund 108'000 Personen die Forderung nach einer «bedingungslosen Öffnung der Ehe» und der «Gewährung aller damit verbundenen Rechte».

SRF 4 News, 27.4.21, 17 Uhr;

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87 Kommentare

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  • Kommentar von Martin Stäheli  (Marsus)
    Die Natur hat für gleichgeschlechtliche Paare keine Kinder vorgesehen. Warum soll der Staat und das Gesetz so etwas fördern was den natürlichen Gesetzen zuwider läuft!?
  • Kommentar von Angela Nussbaumer  (Angela N.)
    Freiheit und Freiheit sind halt nicht dasselbe Paar Schuhe bei diesen Parteien, ihren Wählern und Anhängern. Tja, tja, tja...

    Man muss sich ja als SchweizerIn wirklich schämen.

    Wer liebt, der liebt, und solange damit niemandem Schaden zugefügt wird, ist das in Ordnung und muss, ja DARF auch nicht per altbackenes Gesetz eingeschränkt werden.
    1. Antwort von Ueli Lang  (Wochenaufenthalter)
      Wenn Sie das altbackene Gesetz abändern wollen, folgt daraus auch die Möglichkeit zum Referendum - logischerweise! Wieso man sich für ein Referendum schämen muss, wenn in anderen Ländern 100'000de in der gleichen Frage dagegen auf die Strasse gehen, ist für mich nicht nachvollziehbar. Die Umsetzung von demokratischen Prozessen ist grundsätzlich immer richtig und zu schämen gibts da rein gar nichts, es sei denn man hätte Grundsätzliches nicht richtig verstanden!
  • Kommentar von Helga Sterr  (Helga Sterr)
    Seltsam, dass Freiheit in Sachen Corona in aller Munde ist in der Schweiz, ständig davon gesprochen wird, dass sogar die Menschenrechte bedroht sind und man ja nicht in China, Russland etc. sei, aber die Ehe für alle möchte man dann doch lieber nicht. Doppelmoral scheint somit kein Problem für Herrn und Frau Schweizer zu sein.
    1. Antwort von Manuela Fitzi  (Mano)
      Also ich vermute mal, Sie kennen die Situation der Schwulen in China, Russland etc. nicht. Glauben Sie mir, Ihr Vergleich ist absolut fehl am Platz. Ich empfinde diese Vergleiche mit Diktaturen und höchst undemokratischen Strukturen absolut frech von denjenigen, die von unserer Gesellschaft auferzwingen wollen. Ich finde den Volksentscheid wertvoll. Dass ich nicht über den Schicksal anderer entscheiden soll? Aber bitte... über das Schicksal von jedem wird bei Volksabstimmungen entschieden.