Eine Chronologie zur Schaffhauser Ersatzwahl

Es kam überraschend, als im Mai der Schaffhauser Stadtpräsident Thomas Feurer seinen Rücktritt auf Ende 2014 ankündigte. Er habe genug von langwierigen und aufreibenden Debatten, begründet er seinen Entscheid. Trotzdem ist sein Amt begehrt, innert 48 Stunden standen schon zwei Kandidaten bereit.

Die imposante Fassade des Schaffhauser Stadthauses mit seiner roten Farbe und den reicht bemalten Fensterrahmen. Bild in Lightbox öffnen.

Bildlegende: Nach nicht einmal einer halben Amtszeit steht bereits der nächste Wechsel im Schaffhauser Stadtrat an. SRF

«Ich bin dünnhäutiger geworden», gestand der amtierende Stadtpräsident Thomas Feurer (GLP) am 14. Mai ein. Er werde seinen Posten deshalb bereits per Ende 2014, also zur Halbzeit seiner zweiten Legislatur, räumen.

Thomas Feurer kündigt seien Rücktritt an

Am 15. Mai stehen bereits zwei Nachfolger für das Stadtpräsidium in den Startlöchern. Die amtierenden Stadträte Peter Neukomm (SP) und Raphael Rohner (FDP) melden ihre Ambitionen an.

Nachfolge Stadtpräsidium: Zwei stehen schon bereit

Am 4. Juni kündigt die Schaffhauser GLP an, mit ihrer Gross-Stadträtin Katrin Bernath für den Stadtrat zu kandidieren. Das, obwohl zu diesem Zeitpunkt die Schaffhauser Grünliberalen offiziell noch gar nicht existieren.

GLP will Schaffhauser Stadtratssitz

Am 30.6. nomminiert die SVP der Stadt Schaffhausen ihren Grossstadtrat zum Kandidaten und gibt bekannt, dass sie im Kampf ums Stadtpräsidium Raphael Rohner (FDP) unterstützen.

Eine Auslegeordnung zur Stadtratswahl

Am 22. August präsentiert auch die AL einen Stadtratskandidaten. Allerdings ist dieser gar nicht wählbar, weil er Spanier ist. Die AL will damit auf die Abstimmung zum Ausländerstimmrecht aufmerksam machen. Die Bündnispartnerin SP ist verstimmt.

AL Kandidat sorgt für Verstimmung im linken Lager