Ja zur Wohnsiedlung Kronenwiese und Schule Blumenfeld

Die Stadtzürcher haben zwei Krediten deutlich zugestimmt. Auf der Kronenwiese können damit 99 günstige Wohnungen entstehen und in Zürich-Affoltern wird eine neue Schule gebaut.

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Bildlegende: Zurzeit wird die Kronenwiese als Gemeinschaftsgarten genutzt: Doch bis Ende 2016 sollen dort 99 Wohnungen entstehen. night nurse

74,6 Prozent der Zürcher Stimmbevölkerung sagen Ja zum 65 Millionen Franken-Kredit für die Wohnsiedlung Kronenwiese. Damit kann die Stadt auf der Kronenwiese oberhalb des Limmatplatzes eine neue kommunale Wohnsiedlung bauen. Entstehen sollen 99 Wohnungen samt Kindergarten, Hort und Gewerberäumen. Der Bau soll dem Minergie-A-Eco-Standard entsprechen. Die Energie für die Wohnungen wird im Gebäude selber produziert, mittels Photovoltaik und Erdsonden.

Auf eine Tiefgarage wird dagegen verzichtet. 30 Pflichtparkplätze werden in einem 300 Meter entfernten Parkhaus dazugemietet. Das Projekt soll ein Leuchtturm für die 2000-Watt-Gesellschaft  werden.

Streit um die Anlage Blumenfeld

Auch die Zustimmung zur Schulanlage Blumenfeld ist deutlich: 77,3 Prozent der Stimmbevölkerung sprach sich für den 90 Millionen Franken Kredit aus. Der Bau der Schule war unbestritten, denn in der Stadt Zürich fehlt es an Schulraum. Die Kosten gaben allerdings zu diskutieren.

Dank der Zustimmung können die Bauarbeiten bereits im Sommer 2013 beginnen. Die Fertigstellung ist bis Frühjahr 2016 möglich.

Die Stadt Zürich rechnet bis 2019/20 mit einem Anstieg der Schülerzahlen um bis zu elf Prozent und plant deshalb gleich mehrere komplett neue Schulanlagen. Die Kosten dafür liegen bei rund einer halben Milliarde Franken.

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