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Abtreibungsfinanzierung Abtreibungsgegner eröffnen Abstimmungskampf

Wer abtreibt, soll die Kosten dafür in Zukunft selber tragen. Das Initiativkomitee mit Politikern aus religiös-konservativen Kreisen hat den Abstimmungskampf eröffnet.

Legende: Video Abtreibungsgegner machen mobil abspielen. Laufzeit 01:32 Minuten.
Aus Tagesschau vom 11.12.2013.

Abtreibungen sollen nicht mehr die obligatorischen Krankenversicherungen bezahlen müssen. Politiker aus religiös-konservativen Kreisen eröffneten den Abstimmungskampf für die Volksinitiative «Abtreibungsfinanzierung ist Privatsache». Am 9. Februar 2014 stimmt das Volk darüber ab.

«Denn Schwangerschaft, und somit ein ungeborenes Kind, ist nicht etwas, das wie eine Krankheit beseitigt werden muss», begründete SVP-Nationalrat Peter Föhn laut Redetext das Hauptanliegen der Initiative. Vorbehalten bleiben wenige Ausnahmen, in denen die Krankenversicherung die Kosten einer Abtreibung deckt.

Obwohl die Initianten dadurch den Missbrauch von Prämiengeldern stoppen wollen, geht es ihnen in erster Linie um moralische Fragen: Wer aus Gewissensgründen Abtreibungen ablehnt, soll sich nicht an der Finanzierung derselben beteiligen müssen. «An dieser Gewissensfrage hat Solidarität ihre Grenzen», wird Föhn weiter zitiert.

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32 Kommentare

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  • Kommentar von Juha Stump, Zürich
    Liebe Frau Zelger, da auch ich in der Musikbranche tätig bin - zugegeben, nicht berufsmässig, weil ich dafür zu wenig gut wäre, aber es reicht noch für hauseigenes Klavierspielen und das Mitwirken als Tenor in einem Kirchenchor -, habe ich schon vor vielen Jahren von dieser Beethoven-Geschichte erfahren. Ich erinnere mich nicht mehr genau an die Quelle, weil ich immer wieder vieles so nebenbei lese und nicht alles im Gedächtnis behalte, aber sie kann nicht erfunden sein.
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    1. Antwort von Marlene Zelger, 6370 Stans
      Herr NANNI, überlegen Sie doch mal: Der Hungertod der darbenden Kinder müssen wir nicht mit den KK Prämien bezahlen, aber der "Chindlimord" im Mutterleib leider schon.
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    2. Antwort von Marlene Zelger, 6370 Stans
      Liebe Juha Stump, während meiner Studienzeit in den 70er Jahren gab es noch kein Internet, und in der gängigen Musikliteratur war von der vorgesehenen Abtreibung B's nicht die Rede. So kam es mir auch später nicht in den Sinn, im Internet danach zu suchen. Aber inzwischen habe ich mich darüber informiert. Wünsche Ihnen viel Freude beim Musizieren.
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  • Kommentar von Franz NANNI, Nelspruit SA
    Eigenartig diese Dikusion, so es doch die Pille darnach gibt. Dann ist noch kein Foetus, sondern einige Zellen... und ausserdem.. es hat eine 3monatige Frist in welcher die Schwangerschaft unterbrochen werden kann, wer ungewollt schwnger wird.. gleich warum wartet doch nicht so lange... ausserdem, kuemmern sich die Initianten auch so fehement fuer bereits existierendes und DARBENDES Leben ... angeblich gehen 1 Milliarde Menschen jeden Abend mit Hunger schlafen...wieviele davon sterben jeden Tag?
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  • Kommentar von Franziska Widmer, Münsingen
    @Käser: Eine Schwangerschaft sollte von beiden gewollt werden.... Von einem Müntschi wird man ja nicht schwanger, oder? Wenn man zusammen "love" macht, dann ist das meist auch von beiden gewollt. Diese 2 "Lover" sind erwachsene, handlungsfähige Personen und sollten meiner Meinung nach die Konsequenzen ihres Zusammen-Lieb-Sein-Wollens eigentlich abschätzen können. Und sonst sollen sie dann bitte die Konsequenzen ihres (Fehl)verhaltens selber berappen! 10 Mio /Jahr bezahlt die KK für Abtreib.!
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